Kohlendioxid (CO2) freigesetzt.  Aus bislang noch ungeklärter Ursache setzte in der Nacht von Sonntag, 11. auf Montag, 12. August die Löschanlage im Untergeschoss eines Betriebsgebäudes im Werk des Spezialitätenchemieherstellers Sika in Bad Urach Kohlendioxid frei. Die Anlage tritt normalerweise automatisch in Funktion, wenn die Umgebungstemperatur infolge eines Brandes auf mehr als 95 Grad Celsius ansteigt. Durch die Freisetzung von Kohlendioxid wird der Sauerstoff verdrängt und das Feuer erstickt. Ein Brand lag jedoch zu keiner Zeit vor. Die Werksfeuerwehr sowie die Feuerwehren von Bad Urach und Metzingen waren im Einsatz, um das Kohlendioxid im Untergeschoss des Gebäudes abzusaugen und den Zutritt zu den dort befindlichen Rohstofflagern und der Trafostation wieder zu ermöglichen. Menschen kamen durch den Vorfall nicht zu Schaden. Eine Gefahr für die Umwelt bestand zu keiner Zeit. Untersuchungen, die zur Auslösung der Löschanlage geführt haben, sind vor Ort eingeleitet und entsprechende Fachfirmen beauftragt, um die genaue Ursache des Vorfalls zu ermitteln.

Arbeiten am Wilhelmsquartier haben begonnen.Wer noch Reste der ehemaligen Bäckerei Sautter in der Metzinger Wilhelmstraße sehen möchte, muss sich beeilen. Der Bagger frisst sich Stück für Stück voran. Dem Baggerbiss zum Opfer gefallen ist schon das daneben stehende alte Geschäftshaus der Bäckerei sowie ein drittes Gebäude. Ein Investor plant dort in großem Stil ein Neubauprojekt. Einen Namen hat es auch schon: Wilhelmsquartier. Es stehen 900 Quadratmeter Gewerbefläche zum Verkauf oder zur Vermietung, zudem sollen 40 möblierte Business-Apartments mit Flächen zwischen 25 und 40 Quadratmetern Wohn-/Nutzfläche entstehen. Darüber hinaus sind im Projekt 21 Eigentumswohnungen mit zwei bis fünf Zimmern geplant, in der Tiefgarage stehen 57 Stellplätze bereit. Metzingen sei aufgrund seiner Outlets weit über die Landesgrenzen bekannt, die Landeshauptstadt Stuttgart nur eine halbe Stunde entfernt: »Hier verbinden sich Wohnen, Natur, Arbeiten und Einkaufen perfekt zu einer Symbiose aus ländlichem und städtischem Flair«, heißt es auf der Homepage des Investors. Was für den einen Aufbruch in die Zukunft bedeutet, ist für Nostalgiker der Verlust eines weiteren Stücks Alt-Metzingen.

Viele Sterne verteilt.  Alle Jahre wieder werden  Ferienwohnungen und Ferienzimmer nach den bundeseinheitlichen Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) klassifiziert. Und erneut schnitt die Region sehr gut ab. Insgesamt gab es  99 Sterne an 28 Ferienwohnungen beziehungsweise Ferienhäuser und Ferienzimmern. Bad Urachs Bürgermeister Elmar Rebmann, der auch den Vorsitz der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb  inne hat, übergab am Dienstag im Historischen Ratssaal dee Kurstadt den Vermietern die Urkunden.                                           -ew/ber