REUTLINGEN. »Die Achterbahnen waren cool.« »Ich hatte viel Angst auf der Achterbahn.« »Das war super erfrischend«. 
So ehrlich und euphorisch  äußern sich die Kinder, die beim Jahresausflug des Kinderschutzbundes (KSB) mit dabei waren. Einen Tag in Tripsdrill, das Angebot für Familien, die vom KSB ganzjährig unterstützt werden, ist der Höhepunkt des Jahres. Die Kinder und auch die Erwachsenen fiebern dem regelrecht entgegen, sagt  Tina Schwarz. »Diese Familien könnten sich das niemals leisten, es ist deshalb etwas ganz besonderes«, so die stellvertretende Vorsitzende. 
Das Reutlinger WOCHENBLATT unterstützt diese wichtige Aktion des Kinderschutzbundes mit einer Spende von 1 500 Euro und das  im Übrigen schon seit Jahrzehnten. 
Am vergangenen Freitag war es wieder soweit. Für 63 Familien stand ein Traumtag auf dem Programm. 108 Erwachsene und 189 Kinder fuhren mit drei Bussen sowie 20 Privatautos ins Unterland und hatten jede Menge Spaß. Ob beim Falkner, dr G’sengten Sau, dem gigantischen neuen Sägewerk oder beim Raketenstart der Achterbahn Karacho: die Kinder jubelten und jauchzten und erlebten viele schöne Glücksmomente. Das macht sich auch in den Reaktionen bemerkbar. KSB-Vorsitzende Ursula Schlüter fragt auf der Rückfahrt  die Kinder immer nach ihren Eindrücken, die sie dann aufschreiben sollen. Das machten die Kinder gerne. Unter anderem stand da dieses: »Danke für die tolle Unterstützung. Ohne Euch geht für uns gar nichts.«