HÜLBEN/REGION. inter!m ist als Kunst- und Kulturprojekt für den ländlichen Raum konzipiert. Es ist nicht an einen Ort gebunden, sondern wandert über die Schwäbische Alb.
Im Herbst 2017 wird es in der Region Heidengraben am Nordrand der Schwäbischen Alb zu erleben sein. Das wichtigste Anliegen von inter!m – Festival ist es, den jeweiligen Geist eines Ortes zu erforschen, um dann mit theatralischen, musikalischen und bildnerischen Mitteln darauf Antworten zu finden. Eine Region wie die des Heidengrabens ist geprägt von seiner Historie.


Die größte keltische Ansiedlung wird hier vermutet. Anlass genug für die Archäologen und Historiker zu forschen, zu graben und... zu suchen! inter!m sucht! ist daher das Motto des Festivals 2017.
Das gesamte Festival mit seinem vielfältigen Angebot geht der Frage nach, was dieser Begriff Suche in seiner komplexen Begrifflichkeit bedeutet. Von der Suche nach dem verlorenen Schlüsselbund bis hin zur Suche nach dem Sinn unseres Daseins. Die künstlerischen Setzungen befassen sich mit dem Thema spielerisch, befremdlich, sperrig, erheiternd, nachdenklich machend und Rätsel aufgebend.

Neun Installationen

An den vier Festivalstandorten – auf einer freien Wiesenfläche mit angrenzendem Wald und in den drei Heidengrabengemeinden zeigen bildende Künstler, Musiker, Schauspieler, Komponisten, Architekten, Sänger, Kinder und Jugendliche, was sie gesucht und vielleicht auch gefunden haben. Sie zeigen es nicht nebeneinander, sondern miteinander.


Neun Kunstinstallationen sind während des Festivals auf einer weiten Wiese und einem angrenzenden Wald zu erleben. Bildende Künstler von nah und fern sowie Studierende der Architekturfakultät Biberach haben hier recherchiert, Einheimische befragt, in Archiven geforscht und anschließend ihre Ideen entwickelt und realisiert.
Jeder auf seine Art, aber alle eigens nur für diesen Ort und alle im thematischen Kontext des Themas Suche. An sieben Abenden wird die Festivalfläche zusätzlich belebt. In einer zweieinhalbstündigen Performance werden Schauspieler, Sänger, Musiker, Profis und Laien vor Ort agieren und mit den Kunstobjekten in einen Dialog treten. Eigens hierfür wurden Texte und Kompositionen geschrieben.

Auch diese entstanden auf der Basis gründlicher Vor-Ort-Recherchen und im engen Austausch mit den bildenden Künstlern. In den drei Heidengrabengemeinden Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben werden weitere überwiegend partizipative Kunst- und Kulturprojekte realisiert: In der Nähe des Albdorfes Grabenstetten wird der Stuttgarter Künstler Thomas Putze gemeinsam mit Kulturschaffenden der Region die Ausgrabungsstätte »Heidenspaß« einrichten.


Auftakt in Hülben

An der Hüle – dem Dorfteich – von Hülben werden am Sonntag, 17. September um 11.15 Uhr insgesamt 150 Kindergartenkinder und Schüler ihre Ausstellung »GesuchtGefunden« eröffnen. Der Architekt Prof. Peter Hübner hat hierfür eigens das multiple »Museum der Kinder« konzipiert. In der Ortsmitte der Gemeinde Erkenbrechtsweiler wird ein mobiles Kunstatelier, das inter!m – Mobil, mit Schülern der Heidengrabengemeinden auf Heimatsuche gehen.       

www.interim-kulturhandlungen.de