METZINGEN. »Wir blicken auf ein erfreuliches viertes Quartal zurück. Dank einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung im Schlussquartal haben wir unsere angepassten Ziele für das Geschäftsjahr 2019 erreicht,« sagt Mark Langer, Vorstandsvorsitzender der Hugo Boss AG. »Insbesondere die erzielten Fortschritte bei unseren wichtigen strategischen Wachstumstreibern Online und China stimmen mich zuversichtlich. Wir werden weiter konsequent daran arbeiten, die Begehrlichkeit unserer Marken Boss und Hugo nachhaltig zu erhöhen und profitables Wachstum für unser Unternehmen zu sichern.«

Hugo Boss erzielte im vierten Quartal deutliche Umsatzzuwächse. Auf vorläufiger Basis stieg der Konzernumsatz währungsbereinigt um 4 Prozent. In Konzernwährung entspricht dies einem Anstieg von 5 Prozent auf 825 Mio. Euro (4. Quartal 2018: 783 Mio. Euro). Insbesondere in Europa beschleunigte sich die Umsatzdynamik im Schlussquartal. Dank zweistelliger Zuwächse in Großbritannien und Frankreich legten die währungs-bereinigten Umsätze in der Region um 8 Prozent zu. 

In Deutschland konnte ein Umsatzplus im eigenen Einzelhandel ein weiterhin schwieriges Großhandelsgeschäft nicht vollständig kompensieren. In der Region Asien/Pazifik stiegen die Umsätze im vierten Quartal währungsbereinigt um 4 Prozent. Dies ist vor allem auf eine unvermindert anhaltende Umsatzdynamik auf dem chinesischen Festland zurückzuführen. Das Unternehmen erzielte dort erneut ein deutlich zweistelliges Wachstum. Das Umfeld in Hongkong blieb hingegen auch im Schlussquartal erwartungsgemäß äußerst schwierig.

 In den USA und Kanada belastete das anhaltend herausfordernde Marktumfeld wie erwartet auch im vierten Quartal die Umsatzentwicklung. Insgesamt gingen die Umsätze in Amerika im Schlussquartal währungsbereinigt um 7 Prozent zurück. 

Die Umsätze im eigenen Einzelhandel stiegen im vierten Quartal währungsbereinigt um insgesamt 7 Prozent. Auf flächen- und währungsbereinigter Basis beschleunigte sich das Wachstum dabei auf 3 Prozent. Gleichzeitig trugen positive Effekte aus der im Jahresverlauf erfolgten Intensivierung von Online-Partnerschaften im Konzessionsmodell sowie in den Vorquartalen abgeschlossenen Renovierungen strategisch wichtiger Boss-Geschäfte überproportional zum Wachstum im eigenen Einzelhandel bei. Unterstützt durch die strategische Ausweitung des Online-Konzessionsmodells beschleunigte sich das Wachstum der eigenen Onlineumsätze im Schlussquartal auf währungsbereinigt 52 Prozent. 

Die Umsätze im Großhandelsgeschäft verringerten sich währungsbereinigt um 4 Prozent. Wie erwartet blieb dabei vor allem das Marktumfeld in Deutschland und den USA herausfordernd. Zudem wirkte sich die Intensivierung von Online-Partnerschaften im Konzessionsmodell negativ auf das Großhandelsgeschäft aus. 

Hugo Boss  hat damit seine im Oktober angepassten Umsatz- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2019 erreicht.  Der Konzern wird seine finalen Ergebnisse für das Jahr 2019 und seinen Finanzausblick für das neue Geschäftsjahr am 5. März 2020 veröffentlichen. Im Vorfeld wird der Aufsichtsrat über den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2019 entscheiden.                                      -ew