REUTLINGEN. Eine Spende von 10 000 Euro erhielten die ambulanten Hospizdienste Reutlingen, Metzingen, Tübingen, Rottenburg und das stationäre Hospiz Veronika in Eningen.


Im Namen des Rotary Club Reutlingen-Tübingen überreichten die Spende Freiherr Olof von Gagern und Präsident Klaus Metzger. Sie betonten, »den wertvollen Charakter, den die Institutionen und Dienste darstellen«. 


Seit einigen Jahren schon trage die finanzielle Unterstützung durch den Service-Club zur Sicherung des Betriebs bei, erklärte Silvia Ulbrich-Bierig.
Die Geschäftsführerin des ambulanten Hospizdienstes Reutlingen erklärt, »ohne die vielen Förderer wäre die Palliativ-Arbeit nicht möglich«.
»Wir verwenden unseren Teil der Spende für das Projekt »Palliative Lebenskultur im Landkreis Reutlingen«,so Ulbrich-Bierig. Seit etwa drei Jahren läuft das Programm, in dem Menschen sich in Sachen Sterbebegleitung und Seelsorge fortbilden können.


Mit Kliniken, Pflegeeinrichtungen und weiteren Institutionen stehen die Hospize stets im Kontakt.
»Viele Menschen wissen gar nicht, dass wir nicht nur im Sterbeprozess für sie da sind«. Auch in Krisensituationen, beispielsweise dem Umgang mit einer schweren Diagnose, bei Überforderung auch von Angehörigen und in anderen Situationen helfen die Hospizdienste gerne weiter.
Ulbrich-Bierig betont, »oft reicht schon das Dasein und Zuhören aus, damit Betroffenen den Ausweg aus einer Krise finden«.