GOMARINGEN. »Wir haben wirklich eine tolle ‚Halle für alle’«, freuten sich Bürgermeister Steffen Heß und Michael Schwab vom TSV Gomaringen anlässlich der Eröffnung des bunten Familiennachmittags in der Sporthalle. Diese Resonanz erhalte man immer wieder auch von auswärtigen Gästen, die das breite Kultur- und Sportangebot in den letzten 10 Jahren nutzen. So alt wurde nämlich heuer die Multifunktionshalle im Gomaringer Sportgebiet Madach. 
Mit Vorführungen, einer Rückschau und preisenden Reden feierte die Gemeinde das Ereignis gebührend. 
Los ging es am frühen Nachmittag mit einer Auswahl von Abteilungen des TSV Gomaringen: Für die Abteilungen Badminton stellten Ekkehard Schreibauer und für den Tischtennis Wolfgang Hossfeld mit kleinen Matches ihre Sportarten vor, die sehr viel Wenigkeit und Schnelligkeit erfordern. Dessen Sohn Florian hatte zuvor den »Gomaringer Sechskampf« der Kinder absolviert - hoch konzentriert und mit sichtlich viel Vergnügen. Die vielen Spiele- und Mitmachstationen für Kinder der Abt. Kindersportschule um Andreas Ott, Leichtathletik und Tischtennis sollten später noch eine ganze Weile für Spaß sorgen. Für den absolvierten Parcours gab es sogar ein kleines Präsent und Bücherpreise, bevor es zu den Tanzvorführungen des Kinderballetts im TSV Gomaringen und die jungen Kunstradfahrerinnen des Radfahrvereins Gomaringen auf der Zuschauertribüne richtig voll wurde. Lisa Weihing und Stefanie Junger betreuten und kommentierten ihre motivierten Mädels. Atemberaubend wie stets: acht junge Damen auf einem Kunstrad!
Währenddessen warteten im Kultursaal Mitglieder der Narrenzunft Käsperle mit »Schwaben-Burger«, Kaffee und Kuchen auf. Draußen machten sich - wie bei der Eröffnung der Halle vor 10 Jahren - jede Menge rote und weiße Luftballons zum gemeinsamen Start und großen Flug bereit. Die Postkarte eines Ballons trudelte bereits Anfang der Woche beim Rathaus ein; wir sind gespannt, woher wohl die am weitesten geflogene zurückkommt. Die Feier am Abend schließlich schlug den Bogen zurück zu den Anfängen. Zunächst hatte Bürgermeister Steffen Heß augenzwinkernd einen Dia-Abend mit über 80 Bildern angedroht. Da sich die Begeisterung in Grenzen hielt, gab er die Bühne frei für die Akteure er ersten Stunde: Altbürgermeister Manfred Schmiderer ließ die Planungs- und Bauzeit Revue passieren und moderierte eine Gesprächsrunde, die noch einmal die entscheidenden Momente für die Halle, wie sie heute genutzt werden kann, beleuchtete. »Wir haben damals«, so Bernd Föll vom Musikverein, »das Beste aus dem Sparzwang gemacht.« Schmiderer fand die beste Erkenntnis: »Die ‘Halle für alle’ hat die kulturelle Lebensqualität in Gomaringen erhöht und das gute Miteinander vertieft«. Der frühere Rathauschef erntete viel herzlichen Beifall.     –tw
 
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