STUTTGART/REGION. »Die Sternsingerinnen und Sternsinger geben mit ihren Spenden vielen armen Kindern auf der Welt Hoffnung in ihrem Leben«, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann vergangenen Freitag beim Empfang anlässlich der Aktion Dreikönigssingen in Stuttgart. Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Leitmotto »Segen bringen – Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit«. »In anderen Ländern wollen viele Kinder zur Schule gehen, sie dürfen aber nicht«, so der Ministerpräsident über von Armut betroffene Kinder in Ländern wie Indien.

Sie müssten stattdessen oft unter schlimmen Bedingungen hart arbeiten. Ohne Schulbildung hätten sie aber kaum eine Chance, jemals aus der Armut herauszukommen, so Kretschmann weiter. »Indem man diese Kinder unterstützt, kann man den Teufelskreis durchbrechen«, unterstrich er und dankte den Sternsingerinnen und Sternsingern für ihr Engagement. »Nirgendwo sonst in Deutschland machen sich so viele Sternsingerinnen und Sternsinger auf den Weg von Haus zu Haus wie bei uns in Baden-Württemberg«, betonte der Ministerpräsident. Im Südwesten wurden im letzten Jahr 9,5 Millionen Euro an Spenden durch die Sternsinger eingenommen. Baden-Württemberg ist damit bundesweiter Spitzenreiter.


Zu den zehn Sternsingergruppen, die beim Empfang dabei waren, gehören auchdie Katholische Kirchengemeinde zur Heiligen Familie, Marbach und die 
Kirchengemeinde St. Lukas – Teilgemeinde zum Heiligen Bruder Klaus, Reutlingen. Träger der Sternsingeraktion sind das Kindermissionswerk »Die Sternsinger« und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die Sternsingeraktion ist mit dem Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) ausgezeichnet.