DETTINGEN. Ein bisschen verwirrt ist Gregor Pallast schon. Was geht in diesem Land nur vor? Die Bundesrepublik erscheint zunehmend als als Kapitalgesellschaft, in der ein Politiker danngut ist, wenn er trotz vieler Worte nichts sagt und sich kategorisch dem Eindruck erwehrenkann, kompetent zu sein. Eben ein Experte aus einem Volk, das in der Schule längst nicht mehr Wissen ansammelt, sondern nur noch Suchbegriffe für Wikipedia. Dabei scheint es niemanden zu stören, dass vor allem derjenige Erfolg hat, der sich kurzerhand die Position mit den meisten Anhängern zu eigen macht.

Demokratie im Endstadium« nennt der Prix-Pantheon-Finalist 2016 das. In seinem zweiten Solo-Programm »Verwählt?« 2.0 seziert der 38-Jährige mit chirurgischer Präzision dieses und andere Probleme, hinterfragt das Offensichtliche und legt dabei ganz in der Tradition Volker Pispers den Finger in die Wunde. Gregor Pallast tritt am Samstag 23. März im Rahmen der Dettinger Kabarett-Tage im Bürgerhaus auf. Los geht’s um 20 Uhr, Einlass um 19 Uhr.   

Tickets gibt es unter: Bürgerbüro Dettlingen, www.dettingen-erms.de                                                                                                                              –ew