TÜBINGEN. Zum Auftakt des Europaplatz-Umbaus mit dem Abriss des Bahnhofsvordachs war auch die   Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (3. von links)  vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit nach Tübingen gekommen. Der Bund steuert zu dem Großprojekt  4,8 Millionen Euro bei. »Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss auch der öffentliche Nahverkehr gefördert werden«, sagte sie.

Als Vertreter des Landes Baden-Württemberg war  Regierungsvizepräsident Utz Remlinger (rechts) anwesend.  Das Land zahlt für den Umbau 3,1 Millionen Euro, in der Warteschleife  harren weitere 3,3 Millionen. Auch Remlinger betonte, dass jetzt alles getan werden müsse, um die Verkehrswende zu erreichen. Oberbürgermeister Boris Palmer (links) hob hervor, dass  der Europaplatz-Umbau schon seit 25 Jahren geplant wird. »Eine unglaubliche Scheußlichkeit« nannte er  das Bahnhofsvordach, bevor er den Baggerbiss vornahm. Mit im Bild: Projektleiterin Katrin Korth (2. von links), Baubürgermeister Cord Soehlke (4. von links) sowie Dr. Martin Rosemann MdB (2. von rechts). 


Die Türen zum Haupteingang des Bahnhofs sind derzeit  geschlossen. Schilder im Bahnhof weisen auf die neuen Laufwege hin. Auch der Treppenzugang zur Unterführung ist gesperrt. Diese  kann man zwischen den »Goldenen Zeiten« und dem Anlagenpark nutzen. Wer zu Fuß in die  Altstadt möchte, kann  die Bügelstraße, Europastraße und  Karlstraße nutzen.           -jos