REUTLINGEN. In der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Reutlingen wurden in den Gottesdiensten an Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag weniger Spenden als 2017 zugunsten der Aktion »Brot für die Welt« gesammelt. Die bundesweite Aktion unterstützt in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. Rund 2 1500 Euro wurden in Reutlingen in die Opferbüchsen eingeworfen, das sind 2 000 Euro weniger als im vergangenen Jahr. Allerdings gab es bis dahin seit 2010 jährlich eine Steigerung der Spendenbeträge. Spitzenreiter in absoluten Zahlen ist die Neue Marienkirchengemeinde, wo in fünf Gottesdiensten 10 167 Euro in die Opferkästen gelegt wurden. Das sind 16 Prozent weniger als im Vorjahr und entspricht in etwa dem Betrag von 2015. 

In der Kreuzkirche wurden 3 832 Euro gesammelt, sechs Prozent mehr als 2017. Die gleiche Steigerungsrate verzeichnet die Kirchengemeinde Reutlingen-West-Betzingen, zu der die Christuskirche und die Betzinger Mauritiuskirche gehören. Aus den Gottesdiensten in beiden Kirchen kann die Gemeinde 3 502 Euro an »Brot für die Welt« weitergeben. In der Jubilatekirche Orschel-Hagen legten die Gottesdienstbesucher an Heiligabend und dem ersten Feiertag 899 Euro in die Opferbüchsen, ein Viertel weniger als 2017. In der Auferstehungskirche blieben die Spenden knapp unter dem Vorjahresniveau, 1 666 Euro lagen dort in den Opferkästen. In der kleinsten Gemeinde der Gesamtkirchengemeinde, der Katharinengemeinde, kamen 717 Euro zusammen, auch dort ein Viertel weniger als in den Jahren zuvor. Im Gemeindezentrum Hohbuch wurden 728 Euro in bar gespendet. Dort ging das weihnachtliche Spendenaufkommen gegenüber den Vorjahren um ein Fünftel zurück.
An »Brot für die Welt« wird außer über die Opferbüchsen auch per Überweisung gespendet oder über das Konto der örtlichen Kirchengemeinde. Spenden, die bargeldlos auf den Konten der Gemeinden eingegangen sind, sind in den genannten Weihnachtsergebnissen nicht enthalten.