REUTLINGEN/ROCK HILL. Er gehört zu den Sportlern, die nicht nur auf Wettkämpfen ihren Spaß haben. Marco Jäckel fährt BMX mit viel Herzblut und dann bleibt der Erfolg auch nicht aus. Diesen durfte der 17-Jährige nun zwei Wochen lang auskosten. Der Betzinger startete bei der Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Rock Hill (South Carolina). Das war ein besonderes Erlebnis. Trotz einem Trainingssturz fuhr er bei böigem Wind gute Vorlaufrunden in seiner Klasse Junior Men und qualifizierte sich als Zweiter seiner Gruppe für die Finalläufe. Im Viertelfinale schied er nur knapp an 5. Stelle liegend aus. Es wäre mehr drin gewesen, so sein erstes enttäuschendes Fazit. Doch gleichzeitig ist die Freude groß, überhaupt bei der WM gestartet zu sein. »Ich hätte nicht gedacht, dass ich dort hingehe. Aber es ist das Resultat meiner Erfolge«, freut sich Jäckel über die Teilnahme. Es wäre mehr drin gewesen, bei einem Sturz hat er sich eine Prellung an Knie und Hüfte zugezogen. Gleichwohl bleibt eine Platzierung unter den ersten 20, was für ihn sowie seinen Verein, den TSV Betzingen, ein großartiger Erfolg ist. Diese Erfolge tragen den BMX-Verrückten nun weiter. Im kommenden Jahr startet Marco Jäckel in der Elite-Klasse. Da darf man gespannt sein, was der Betzinger dann alles reißt.
Die Saison ist für den 17-Jährigen nun so gut wie gelaufen, es sind noch vier Bundesligarennen, aber »da weiß ich nicht ob ich die mitnehme«. Das heißt aber nicht, dass der Betzinger sein Rad in die Ecke stellt. Im Gegenteil. »Dann gehe ich mit Freunden auf die Bahn, einfach so zum Spaß.«    –diet 
 
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