TÜBINGEN. Die Walter Tigers Tübingen haben das letzte Bundesliga-Spiel der Saison mit 72:87 (31:33) bei ratiopharm Ulm verloren. In der abermals ausverkauften Ratiopharm Arena sahen die 6 200 Zuschauer ein umkämpftes Derby, bei dem die Gastgeber mit einem 17:0-Lauf Mitte des dritten Viertels den Grundstein für einen verdienten Erfolg legten. Vor allem in der ersten Halbzeit bot die Mannschaft von Tyron McCoy dem Favoriten Paroli. In der 23. Minute lagen die Raubkatzen sogar mit 43:36 in Führung, doch danach schalteten die Ulmer mehrere Gänge hoch und sorgten auch ohne die verletzten Tim Ohlbrecht, Da’Sean Butler, Braydon Hobbs und Casey Prather für klare Verhältnisse. So kamen Talente wie David Krämer (fünf Punkte, fünf Rebounds) auf verhältnismäßig viel Einsatzzeit und nutzten diese mit ansprechenden Leistungen. Im Playoff-Viertelfinale bekommt es die Leibenath-Truppe mit den MHP Riesen Ludwigsburg zu tun, die Tigers beenden die Saison mit 14:50 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz. Topscorer der Partie war Ulms Raymar Morgan mit 15 Zählern, für Tübingen punktete Isaiah Philmore (14) am häufigsten. »Wir haben defensiv einen sehr anständigen Job gemacht und Ulm in der ersten Hälfte nur 33 Punkte gestattet« «, urteilte Tübingens Coach Tyron McCoy. »Alles in allem haben wir eine Saison mit Hochs und Tiefs erlebt – wegen der vielen Verletzungen konnten wir nie richtig in unseren Rhythmus finden.«     –tw