TÜBINGEN. Das war’s. Die Walter Tigers Tübingen verabschieden sich aus der Basketball-Bundesliga. Nach 14 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit schaffte es die Mannschaft von Trainer Matthias Fischer nicht mehr, das Ruder rumzureißen. Im Gegenteil.
Beim Heimspiel gegen Aufsteiger Jena zeigten die Tigers eine unterirdisch schlechte Leistung und gingen mit 64:91 (34:37) Niederlage aus der Halle. Somit verloren die Tübinger bislang 27 von 28 Spielen.
Was das Team geboten hat, war alles andere als ein Aufbäumen gegen das Unsagbare, sondern eher ein Offenbarungseid. Die Vorentscheidung ereignete sich im dritten Viertel, welches die Gäste mit 31:13 für sich entscheiden konnten (Spielstand 68:47).
Die höchste Führung der Mannschaft von Trainer Björn Harmsen war erstmals nach 34 Minuten beim Stand von 78:50, nach 40 Minuten stand die 27. Niederlage mit 64:91 im 28. Spiel fest.
Bei den Tigers war Reggie Upshaw mit 14 Zählern und zehn Rebounds bester Spieler, bei den Thüringern überzeugte vor allem Kyle Weaver mit 20 Punkte, neun Rebounds und fünf Assists.
»Wir haben eine ganz ordentliche erste Halbzeit gespielt und konnten das Spiel offen gestalten. In der zweiten Halbzeit sind wir leider erneut komplett eingebrochen und konnten nicht mehr dagegenhalten. Es ist so, wie es ist«, sagte Coach Matthias Fischer. In den restlichen acht Spielen heißt es nun für die Tübinger, sich ordentlich zu verabschieden aus der Eliteliga. Das sind sie sich selbst schuldig, aber vor allem auch den engagierten Fans, die ihr Team immer unterstützt haben. Am Samstag, 14. April, spielen die Tigers in Bamberg.     –tw