DETTINGEN. Zugegeben: Der letzte Schultag ist immer etwas Schönes. Nach all dem Lernstress verdientermaßen endlich in die Ferien. Das hat schon was. Für die Kids der Dettinger Uhlandschule dürfte aber der diesjährige Schuljahresabschluss darüber hinaus etwas ganz Besonderes sein. Nach über 100 Jahren schließt nämlich ihre Schule für immer die Türen – zumindest für die Schülerinnen und Schüler. Für sie geht es nach der Sommerpause in der neu sanierten Schillerschule weiter. Damit gibt es künftig in Dettingen ein einziges Schulzentrum, an dem jetzt auch die Grundschule beheimatet ist. In den letzten Wochen wurden fleißig Kisten gepackt, damit auch alles reibungslos vom alten zum neuen Standort vonstatten geht.

Sandra Reiser, unter deren Regie das Mammutprojekt stand, weiß von vielen emotionalen Momenten, schließlich sei so ein Wechsel nicht ganz einfach. Den Geist der Uhlandschule wolle man aber auf alle Fälle mitnehmen. Bürgermeister Michael Hillert ist sich ziemlich sicher, dass die neuen Räumlichkeiten bestimmt gut ankommen werden. Neue Schule, neue Umgebung, plötzlich Gemeinschaftsschule – sei eben alles nicht so einfach! Für  Sandra Reiser gab’s zum Dank ein Blumensträußchen und Schokolade, für die Kinder Eis. Bei den hochsommerlichen Temperaturen vergangenen Freitag eine willkommene Abwechslung. Beim obligatorischen Shake Hands und einem »Tschüss, auf Wiedersehen« ging’s in die letzte Hofrunde. Zwei Gruppen führten noch kurz ein kleines Programm auf. Unter anderem gab es für Andreas Buranis Hit »Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben…« viel Beifall. 
Übrigens: Aus der alt-ehrwürdigen Uhlandschule wird ein Gesundheitszentrum. Doch jetzt sind erst einmal Ferien. Danach wird weiter »getüftelt«.        -pi

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