REGION. Anfang des Jahres 2019 sind wieder 300 000 Sternsingerinnen und Sternsinger in ganz Deutschland als Botschafter Gottes unterwegs. Allein in Baden-Württemberg beteiligen sich an der Aktion Dreikönigssingen rund 50 000 Kinder und Jugendliche. 2018 kam durch den Einsatz der Jungen und Mädchen bundesweit eine Summe von 48,8 Millionen Euro zusammen. Und die Sternsinger in Baden-Württemberg haben in Deutschland mal wieder am erfolgreichsten gesammelt: Rund 20 Prozent des Erlöses der Gesamtaktion stammten aus den Sammelbüchsen zwischen Mannheim, Ulm und dem Bodensee. Dabei wurden knapp 5,3 Millionen Euro in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gesammelt und 4,6 Millionen in der Erzdiözese Freiburg. Das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) konnten dadurch rund 1 600 Kinderhilfsprojekte in 107 Ländern finanzieren.

Mit dem Leitwort »Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit« weisen die Sternsingerinnen und Sternsinger diesmal auf die Situation von rund 165 Millionen Kindern mit Behinderung weltweit hin, die insbesondere in den Entwicklungsländern in Armut leben und keine gesellschaftliche Teilhabe haben. Daher engagiert sich das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ im aktuellen Beispielland Peru ganz konkret für Inklusion, indem es die Familien betroffener Kinder bei ihren Gesundheits- und Betreuungsausgaben unterstützt und die notwendigen Voraussetzungen schafft, dass Schulen und Freizeitaktivitäten für Kinder mit Behinderung uneingeschränkt zugänglich sind.

Doch nicht nur die Mädchen und Jungen mit Behinderung in Peru profitieren vom Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, , Flüchtlingskinder, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in rund 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.         –rw