GÖNNINGEN. Tulpenblütenzeit! Der Winter hat sich dieses Jahr schon relativ bald verabschiedet. Rechtzeitig zum ersten Tulpensonntag werden die frühen Tulpensorten in voller Blüte stehen. Beste Voraussetzungen also für eine 15. Gönninger Tulpenblüte. Und die findet wieder an zwei Wochenenden statt. Den Auftakt macht am 14. April der Frühlings- und Künstlermarkt rund um die evangelische Kirche. Dr. Margarete Walliser, erste Vorsitzende des Vereins Gönninger Tulpenblüte e. V. wird gegen 11.15 Uhr ein Grußwort sprechen. Vor der offiziellen Eröffnung findet um 10 Uhr der ökumenische »Tulpen-Gottesdienst« in der evangelischen Peter und Paul-Kirche mit Pfarrer Alexander Behrend und Birgit Leineweber, Gemeindereferentin der katholischen Kirchengemeinde, statt. 

40 Aussteller und jede Menge Programm

Eingebettet in den alten Ortskern zwischen Kirche, Rathaus und Friedhof besitzt der Frühlings- und Künstlermarkt mit über 40 Ausstellern und seinem vielfältigen, oft in kunstvoller Handarbeit gefertigten Angebot ein ganz besonderes Flair. Das Samenhandelsmuseum hat an beiden Tulpensonntagen geöffnet. Die evangelische Kirche mit dem 1943 aus Tuffstein errichteten Samenhändler-Denkmal hat ebenfalls an beiden Tulpensonntagen geöffnet. Am 1. Tulpensonntag hat außerdem auch die Bücherei im alten Schulhaus geöffnet.

Der wundersame Herr Wunderle kommt auch vorbei

Für die kleinen Besucher ist zwischen Blumenzwiebel-Lehrgarten und Friedhofsparkplatz (bei Regen im Bürgersaal des Rathauses) um 13 Uhr und um 15 Uhr Gerald Ettwein alias »Herr Wunderle« mit seinem Programm »Der wundersame Herr Wunderle« zu Gast. Außerdem wird ein Kinderkarussell (Zügle) da sein. Und das beliebte Kinderschminken gibt es natürlich auch wieder.

NABU-Biosphärenmobil ist wieder mit dabei

Die Angebote des NABU-Biosphärenmobils richten sich an Menschen aller Altersklassen – Kinder und Erwachsene können sich informieren und gemeinsam spielerisch erfahren und entdecken, was ein Biosphärengebiet ist.

Vegetarische Suppe und Tulpenknacker

Kulinarisch wird wieder die TG Gönningen im Bereich des Brunnens in der Nähe des Friedhofs für allerlei vom Grill und für Kuchen sorgen, Ganz in der Nähe, Ecke Konradstraße. Im Ländle gibt es als Alternative eine leckere vegetarische Suppe. Der Schwäbische Albverein bewirtet auch dieses Jahr wieder an der Ratsstube. Wer lieber etwas Süßes oder Fruchtiges will, der kommt bei den Ständen der drei ortsansässigen Kindergärten auf seine Kosten. Und wer sich etwas abseits vom Trubel stärken möchte, kann bei Fetzers Probefeld im »Tulpenknacker«-Zelt vorbeischauen. 

Parken, öffentliche Verkehrsmittel und ein alter Bus

Das eingespielte Team der Rossberghexen organisiert wieder das Parken auf den ausgeschilderten Parkplätzen. Es besteht die Möglichkeit, mit dem Öffentlichen Nahverkehr (Linie 5 bzw. 155) von der Haltestelle Kreuzeiche nach Gönningen und zurück zu kommen. An der Haltestelle Kreuzeiche stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Als besondere Attraktion fährt auch dieses Jahr wieder an beiden Tulpensonntagen der Sonnenalb-Express von Reutlingen Hauptbahnhof über Gönningen bis Engstingen. Der Oldtimer-Bus wird in Gönningen am Rathaus und in der Lichtensteinstraße halten (Fahrplan unter www.reutlinger-stadtverkehr.de

Tulpenschau mit Musik und Bewirtung bei Fetzers Probefeld

Am zweiten Tulpensonntag, am 28. April treffen sich traditionell alle Gäste aus Nah und Fern zur Tulpenschau mit Musik und Bewirtung bei Fetzers Probefeld. Auf vielen wunderschön angelegten Beeten können die Besucher eine unglaubliche Vielzahl an Tulpensorten, aber auch Narzissen, Hyazinthen und andere Frühlingsblüher kennen lernen.                                                                                                –pi/rw