HermesBaustellen, Schleichverkehr und ein Parkleitsystem
Baustellen, Schleichverkehr und ein Parkleitsystem

Metzingen im Sommer 2018. Es ist heiß, der Asphalt glüht und im Auto ist kaum ein Vorwärtskommen. Das ist in der Outlet-City nichts Neues. Wer bisher gedacht hat, dass jahrelange Situation nicht mehr zu toppen ist, der wird zur Zeit eines Besseren belehrt.

 
»Ist das mörderheiß hier«
Hermes»Ist das mörderheiß hier«

Wissen Sie was eine Omega-Lage ist? Wer nun auf einen Schweizer Luxusuhrenhersteller tippt, liegt komplett daneben. Mit dem griechischen Buchstaben wird eine Wetterlage bezeichnet, die seit Wochen ganz Deutschland und halb Europa beherrscht und die Menschen über die Hitze stöhnen lässt.

 
Regionalstadtbahn: Der Zug ist auf der Schiene
HermesRegionalstadtbahn: Der Zug ist auf der Schiene

Um im Bild zu bleiben: Es gibt grünes Licht für die Regionalstadtbahn. Der Traum umsteigefrei vom Umland nach Reutlingen oder Tübingen zu fahren, rückt näher. In den letzten Wochen sind entscheidende Weichen auf einem echten Gipfeltreffen gestellt worden: Auf Initiative der CDU-Landtagsabgeordneten Nicole Hoffmeister-Kraut fand ein Gespräch im Bundesverkehrsministerium mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger zur Regionalstadtbahn Neckar-Alb statt. Zu diesem Termin reisten die Landräte Thomas Reumann, Reutlingen, Joachim Walter, Tübingen, und Günther-Martin Pauli, Zollernalbkreis, sowie Dirk Seidemann, Verbandsdirektor des Regionalverbands Neckar-Alb, extra nach Berlin.

 
McDonald schließt Lücke zwischen Alb und Ermstal
HermesMcDonald schließt Lücke zwischen Alb und Ermstal

Bedeutet die Zunahme von Fast Food-Ketten hierzulande den Untergang des kulinarischen Abendlandes oder ist sie einfach der Tatsache geschuldet, dass immer mehr Menschen sich immer weniger Zeit zum Essen nehmen – vom selber Kochen ganz zu schweigen. 

 
Wieviel Demokratie tut einem Gemeinwesen gut?
HermesWieviel Demokratie tut einem Gemeinwesen gut?

»Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis« lautet ein Sprichwort. Den Eindruck könnte ein Außenstehender gewinnen, der verfolgt, mit welcher Vehemenz die Kontroverse über die Zukunft der Metzinger Bäder geführt wird: Kombibad oder Sanierung von Freibad und Hallenbad. Nach der Entscheidung im Mai mit einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss (bei drei Enthaltungen) schien der Konflikt befriedet und Ruhe einzukehren.

 
Eine große Aufgabe für eine kleine Stadt
HermesEine große Aufgabe für eine kleine Stadt

Man muss nicht gleich My Fair Lady im Kopf haben, wo es in einem der Musical-Texte heißt: »Es grünt so grün… Den Bad Urachern fällt da seit Neustem die kleine Landesgartenschau ein. Auf der soll es nämlich im Jahr im Jahr 2027 grünen und blühen, dass es eine wahre Pracht ist. Augenblicklich überwiegt die Freude der Verantwortlichen über den Zuschlag, den die Kurstadt für das Großereignis im Jahr 2027 erhalten hat. Bad Urach konnte sich mit seinem Konzept in einem Teilnehmerfeld von sechs Städten als Ausrichterin der kleinen Gartenschau 2027 durchsetzen.

 
Communia: Ernüchterung statt Euphorie
HermesCommunia: Ernüchterung statt Euphorie

Gestartet ist die Metzinger Bürgerstiftung Communia Ende 2016 mit Verve. Die Beteiligten waren voller Optimismus, dass sich schnell das vorgegebene Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu generieren, realisieren lässt. Als dann nur wenige Wochen späterein Grundstück gefunden wurde, schien alles zu laufen. Doch mittlerweile macht sich Ernüchterung breit.

 
Kosten laufen davon
HermesKosten laufen davon

Jeder Bauherr weiß, dass ein Hausbau immer teurer wird als vorher geplant. Fünf Prozent mehr an Kosten sollten mindestens eingeplant werden, damit hinterher nicht das große Erschrecken kommt. In so einem Schreckzustand befinden sich derzeit die Dettinger Gemeinderäte. Sie haben die neu kalkulierten Zahlen für die Schillerschule gesehen. Der Neubau kostet etwas ,ehr als drei Millionen Euro mehr als erwartet. Das sind satte 20 Prozent. Das Gremium war, um es mit der englischen Königin zu sagen, »not amused«. Von einem Schock gar sprach Gemeinderat Archibald Fritz.

 
Wie schnell sind doch zehn Jahre vergangen!
HermesWie schnell sind doch zehn Jahre vergangen!

Sie alle kennen Stuttgart 21, Entschuldigung es muss ja neuerdings Stuttgart 25 heißen, denn die Bahn hat sich um lächerliche vier Jahre verschätzt, was den Fertigstellungs-termin anbelangt. Doch was der Landeshauptstadt bei ihrem Bahnprojekt Recht ist, ist den Metzingern schon lange billig. Ein unterirdischer Bahnhof wird zwar nicht gebaut, aber es geht immerhin um einen Aufzug oder entsprechende Rampen für Menschen mit Behinderung. Also eine Herkulesaufgabe vergleichbarer Größe - da können schon mal neun bis zehn Jahre ins Land gehen.

 
Noch mehr Verkehr, noch mehr Probleme
HermesNoch mehr Verkehr, noch mehr Probleme

Metzingen wächst, das ist die Quintessenz aus einer Prognose des Ingenieurbüros Karajan, die am vorigen Donnerstag dem Gemeinderat vorgestellt wurde. Bei einer zweiten Studie der IHK, die ebenfalls präsentiert wurde, vergaben die ansässigen Unternehmen gute Noten für die Stadt und die Wirtschaftsförderung. Die Nähe zum Flughafen, zentrale Einkaufsmöglichkeiten und Familienangebote wurden besonders erwähnt. Alles in Butter also?!

 
Tempo 30: Fluch und Segen
HermesTempo 30: Fluch und Segen

Kaum ein Thema eignet sich so gut für emotionale Debatten wie die Frage nach einem Tempolimit. Die Rede ist dieses Mal nicht von des Autofahrers liebstem Kind, der Autobahn. Nein! Es geht um die Einführung von Tempo 30 in Innenstädten. Eningen und Pfullingen haben hier Zeichen gesetzt: Tempo 30 in Durchgangsstraßen. Auch in Metzingen ist das Tempolimit in der Ortsdurchfahrt ein Aufreger.

 
Katastrophe im Jubiläumsjahr
HermesKatastrophe im Jubiläumsjahr

»Zurück in die Zukunft« lautet der vollmundige Slogan für das so genannte Legendenspiel der Handballer am Samstag, 9. Juni. Schließlich gibt es was zu feiern: 125 Jahre TV Neuhausen. Zum Feiern ist in dem Metzinger Stadtteil, der Handballhochburg im Kreis Reutlingen, wohl momentan niemand zu Mute. »Aufarbeiten der Gegenwart und Vergangenheit« ist wohl eher angesagt, aber niemand im Verein scheint wohl bereit dazu. Eher gewinnt man den Eindruck, dass über alles der Mantel des Schweigens gestülpt wird, Hauptsache es kann weiter Handball gespielt werden.

 
Rat folgt Bürgern: Kombibad kommt
HermesRat folgt Bürgern: Kombibad kommt

Der Metzinger Gemeinderat hat doch noch die Kurve gekriegt: Vergangenen Donnerstagabend entschied das Gremium in der in die Stadthalle ausgelagerten Sitzung, der Empfehlung der Konsensus-Kommission zu folgen. Damit ist der Weg frei für ein Kombibad auf dem Metzinger Freizeitgelände Bongertwasen, das Hallen- und Freibad vereint.

 
Zukunftsfähig oder doch ein Auslaufmodell?
HermesZukunftsfähig oder doch ein Auslaufmodell?

Es ist ein Streit, der seit Jahren andauert. Ein Streit, der Nerven kostet und bei dem es kein Richtig oder Falsch gibt. Es geht um die Schließung von Krankenhäusern.
In diesen Wochen prallen zwei gegensätzliche Einschätzungen hart aufeinander. Vor wenigen Tagen traf sich der Förderverein Ermstalklinik zur jährlichen Hauptversammlung. Dessen Vorsitzender Siegfried Weber endete mit den Worten: »Die Ermstalklinik ist stabil und zukunftsfähig«. 

 
TVN: Schlammschlacht zum Finale
HermesTVN: Schlammschlacht zum Finale

[1] Als Freund der Handballer des TV Neuhausen seit den siebziger Jahren blutet einem das Herz ob der Entwicklung, die dieser Traditionsverein in den letzten Jahren genommen hat. Sportlich gesehen schreitet die Talfahrt immer rascher voran - nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga ist mittlerweile der Gang in die Oberliga Württemberg fast Realität. Mitten im Tal der Tränen setzt aber Einer aus dem inneren Kreis dem Ganzen noch die Krone auf.

 
Industrieholding statt Familienbetrieb
HermesIndustrieholding statt Familienbetrieb

Die Spatzen pfiffen es schon seit Längerem von den Dächern: Uniplast Knauer in Dettingen steht vor dem Verkauf. Vergangene Woche wurde Vollzug gemeldet. Die Blue Cap AG übernimmt das Unternehmen, das vor 50 Jahren von Alfred Knauer zusammen mit seinen Söhnen Karlheinz und Dietmar gegründet wurde. 

 
HermesPleiten, Pech und Prüfungen

Die baden-württembergische Kultusministerin war, um es in royalem Duktus zu formulieren, »not amused«, als sie letzte Woche davon erfuhr, welcher Klops in der Bad Uracher Barbara-Gonzaga-Schule passiert ist. Ein Umschlag mit den Deutschprüfungsaufgaben war vollständig geöffnet worden. Die Verschiebung wurde laut Ministerium notwendig, »da die Vertraulichkeit der Aufgaben bis zum Prüfungstermin nicht mehr gewährleistet werden konnte«, wie es im schönsten Amtsdeutsch heißt. Die Konsequenz: Statt schon am vergangenen Mittwoch, 18. April, schreiben die 40 000 Realschüler erst Morgen, Freitag, 27. April, ihre Abschlussprüfung im Fach Deutsch.

 
Hilfe zur Selbsthilfe: Es tut sich was in Tshibombo
HermesHilfe zur Selbsthilfe: Es tut sich was in Tshibombo

»Ich bin Pfarrer Mutombo aus dem Kongo und bin verbunden mit Tshibombo«, so bringt der Frickenhäuser Seelsorger Achille Mutombo-Mwana sein jahrelanges Engagement für ein ehemaliges Flüchtlingslager in Schwarzafrika mit einem breiten Lächeln auf den Punkt.

 
Metzinger Marzipan-Meisterin sahnt ab
HermesMetzinger Marzipan-Meisterin sahnt ab

Das Café in der Reutlinger Straße in Metzingen ist nicht sehr groß, lediglich neun Tische laden die Gäste ein, im Sommer kann man auch noch draußen sitzen. Es strahlt einen Hauch von Nostalgie aus, der Besucher fühlt sich sofort wohl. Gut besucht ist das Café immer, denn mittlerweile kennt jeder Dortes Marzipan-Atelier. Dort steht die Chefin selbst hinterm Tresen und ist vor allem für ihre köstlichen Torten aus Marzipan weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch in der Hansestadt Hamburg hat man von Dorte Schetter gehört, wie die März-Ausgabe des Feinschmecker-Magazins beweist.

 
Die Sonne dreimal dadurch scheint
HermesDie Sonne dreimal dadurch scheint

Wird die Laugenbrezel bald aussterben? Zu teuer und zu aufwändig sei sie in der Herstellung, lässt sich neuerdings vernehmen.

 
Schon wieder Wechsel im Graf Eberhard
HermesSchon wieder Wechsel im Graf Eberhard

Über Jahrzehnte war das Hotel Graf Eberhard, im Bad Uracher Kurzentrum gelegen, ein Hort der Solidität und ein Ort, an dem man gut übernachten und sich ebenso kulinarisch verwöhnen lassen konnte. Als nach 37 Jahren im Jahr 2014 Peter und Edeltraud Schmid das Graf Eberhard an den Sohn übergaben schien der Generationswechsel perfekt, die Tradition gewahrt und das Haus in guten Händen. Doch keine vier Jahre später gibt es neue Nachrichten: Christian Schmid hat sich verabschiedet und Jens Gogarn hat als neuer Geschäftsführer zusammen mit zwei weiteren Gesellschaftern das Haus am 12. März übernommen.