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Abtritt mit 38 Jahren. Grafenberg kommt nicht aus den Schlagzeilen. Bürgermeisterin Annette Bauer erklärte in der jüngsten Gemeinderatssitzung, aus gesundheitlichen Gründen ihren Verzicht auf das Amt. Sie wird wegen Dienstunfähigkeit mit Wirkung zum 30. April in den Ruhestand versetzt. Vor fünfeinhalb Jahren war die 38-Jährige in Grafenberg als erste Bürgermeisterin gewählt worden.

 
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Riederich investiert. Es sieht gut aus in der Finanzkasse der Ermsgemeinde. Bürgermeister Tobias Prokop stellte jüngst den Haushaltsplan 2019 vor. Anders als in 2018 als ein Minus von rund 600 000 Euro zu verzeichnen war, sieht der Plan für 2019 ein Plus von knapp 50 000 Euro vor. Die Gründe für die bessere Finanzlage sind vielfältig.

 
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Was passiert mit Gemeindehaus? Vergangenen Sonntag war der Abschlussgottesdienst für Pfarrer Andreas Stiegler. Der Geistliche, der 13 Jahre lang in Metzingen seine »Schäfchen« betreute, geht ins Nachbardekanat nach Nürtingen. Stiegler war zuständig für die Gemeindemitglieder im Neugreuth. Nach dem Zusammenschluss mit der Friedenskirche, war er zusammen mit Dieter Schott für beide Kirchen das geistliche Oberhaupt.

 
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Kein Aprilscherz: Seit Montag, 1. April bis voraussichtlich Donnerstag, 18. April 2019, ist die Gutenbergstraße Höhe Aldi halbseitig gesperrt werden. Die Zufahrt aus der Hexham-Allee (Nordtangente) ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Der Verkehr wird dann über die Stuttgarter Straße in den Kreisverkehr Höhe James-Watt-Straße in die Gutenbergstraße geleitet. Die Ausfahrt aus der Gutenbergstraße in die Hexham-Allee ist jederzeit möglich.

 
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Kehrmaschine mit Druck. Die Zeiten als die mehr oder weniger freundlichen Herren in Orange mit Schaufel und Kehrbesen die Straßenränder und Plätze säuberten, sind längst vorbei. Heute erledigen diese Arbeit moderne Kehrmaschinen. Auch in Metzingen. Aber dort wird nicht nur wie es sich für eine ordentliche schwäbische Kommune gehört, der Dreck weggemacht, sondern das Gefährt dient auch noch als rollender Werbeträger.

 
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János Fodor tot. Noch im letzten Jahr durfte der ehemalige Bürgermeister von Metzingens Partnerstadt Nagykálló die Feiern zum 25-jährigen Jubiläum miterleben. Nun ist der gebürtige Budapester am 14. März im Alter von 82 Jahren in seiner Heimatstadt gestorben. 22 Jahre von 1980 bis 2002 war János Fodor Bürgermeister in der ungarischen Stadt. Die Wurzeln für die Städtepartnerschaft wurde von Metzinger Seite von Stadtrat Frieder Gaenslen gelegt, der mit seiner Tuchfirma Ende der 80er Jahre einen Kooperationsvertrag mit einer Tuchfabrik aus Nagykálló schloss.

 
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»Mocki bei Let’s Dance«. Ihre Fans nennen Sie liebevoll »Mocki«. Für Nichteingeweihte: Sabrina Mockenhaupt. Sie ist eine der erfolgreichsten Langstreckenläuferinnen Deutschlands. Im vergangenen Jahr hat die in Metzingen mit ihrem Lebensgefährten Kay Gregor wohnende 39-Jährige ihre Laufschuhe an den Nagel gehängt und startet nun eine neue Karriere. Ab Freitag, 15. März, ist sie in dem beliebten RTL-Format Let’s Dance zu sehen.

 
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Klaus Kinkel ist tot. Der frühere FDP-Vorsitzende und ehemalige Bundesaußenminister starb am Dienstag, 5. März im Alter von 82 Jahren. Der gebürtige Metzinger war bekannt für seine schwäbischen Redewendungen, die er auch auf internationelm Parkett gern zum besten gab. Michael Theurer, der Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg, dazu: »Mit Klaus Kinkel verlieren die Freien Demokraten eine Ausnahmepersönlichkeit und einen herausragenden Vertreter des Südwest-Liberalismus. Wer das Glück hatte, ihm persönlich begegnet zu sein, wird ihn nicht vergessen.

 
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Feldwegsanierung. Bereits am heutigen Donnerstag beginnen die Arbeiten zur Feldwegsanierung am Floriansberg und im Weimerstal. Die Fertigstellung ist zum 8. März 2019 vorgesehen. Bis dahin ist mit Behinderungen in diesem Bereich zu rechnen. 

 
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Thomas Zecher gestorben. Er war zusammen mit seiner Frau das Herzstück der Metzinger Medienakademie: Thomas Zecher. Völlig überraschend ist der 70-Jährige am Mittwoch, 6. Februar verstorben. Am vergangenen Freitag wurde der Leiter der Medienakademie auf dem Mühlwiesenfriedhof beigesetzt. Den gebürtigen Metzinger, zog es gleich nach dem Abitur nach München, wo er an der Filmakademie studierte. Danach war er selbstständig und arbeitete später unter anderem für den Privatsender RTL.

 
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Kinderhaus in Neuhausen. Metzingens Ortsteil Neuhausen bekommt ein Kinderhaus. Der Standort soll allerdings nicht, wie bisher geplant, im Neubaugebiet Amtäcker-Brühl sein, sondern an der Ermsstraße.

 
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Der Löwe lebt. Er ist der König der Tiere. Weshalb es der Löwe in der Gastronomie neben dem Hirsch oder dem Adler zu einem gewissen Namensruhm gebracht hat, ist nicht geklärt.

 
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Alles Neu. Der PicksRaus Markt in Metzingen Robert-Koch Weg ist seit Jahresbeginn unter neuer Leitung. Im Moment wird die Beleuchtungsanlage komplett saniert bzw. gegen eine moderne energiesparende LED Beleuchtung ausgetauscht. Trotz Umbau ist der Markt geöffnet.

 
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Schokolade verkauft sich gut. Das gibt es nicht alle Tage, dass eine Metzingerin in den Bestsellerlisten aufgeführt wird. Mit ihrem Buch »Die Schokoladenvilla« hat Maria Nikolai dies geschafft. Erschienen ist das Buch bereits am 8. Oktober vorigen Jahres. Großes Lob gab es in der SWR-Sendung »Kaffee oder Tee«: »Unheimlich gut recherchiert. Man bekommt sehr viele Informationen darüber, wie in Stuttgart zu dieser Zeit gelebt wurde. Auch was fürs Herz, ein richtig schöner Sofaschmöker.

 
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Just dance: Welche Acts rocken bei »Masters of Dance« die Bühne? Die Show, die Ende letzten Jahres auf ProSieben lief, legte Wert auf die Performance. Sebastian (36), aus Metzingen stellte sich der Herausforderung. Bereits im Alter von 13 Jahren begann er mit dem Tanzen, wobei er sich schnell auf die Stilrichtungen Breakdance, Hip-Hop, House und Experimental spezialisierte. Anfang der 2000er Jahre feierte er schließlich seine größten Erfolge, unter anderem einen ersten Platz bei der Süddeutschen Meisterschaft und den Sieg der Baden-Württembergischen Meisterschaft im Breakdance.

 
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Müll wird teurer. Gerade mal ein gutes Jahr ist die Festsetzung der Müllgebühren alt und schon müssen sich die Metzinger auf eine erneute Erhöhung in 2019 einstellen. Laut Verwaltung macht die Abfallentsorgung regelmäßig am Jahresende ein Minus. Die aktuelle Unterdeckung der auszugleichenden Vorjahresdefizite belaufe sich auf insgesamt 810 000 Euro und könne nicht mehr über Einsparungen im laufenden Betrieb gedeckt werden. Somit sei eine erneute Anpassung der Abfallgebühren zum 1. Januar notwendig.

 
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Sagenhafte Resonanz. Die Aktion »Wunschbaum – wir lassen Kinderaugen funkeln« ist beendet. Waltraud Schweitzer von der Metzinger Marketing und Tourismus GmbH sagte: »Wir sind von der Resonanz überwältigt«. Gleich bei der ersten Aktion dieser Art gingen 97 liebevoll verpackte Päckchen ein und lagen unter dem Weihnachtsbaum. Die Geschenkübergabe fand vor zwei Tagen im Familienzentrum Pfleghof statt.

 
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Stiftesammelaktion geht weiter. Hier Müll reduzieren und damit syrischen Flüchtlingsmädchen in Libanon helfen – eine faszinierende Idee, die auch das Metzinger Weltgebetstagsteam bereits Anfang des Jahres unterstützen und umsetzen wollte. Bereits im März wurden an verschiedenen Orten in ganz Metzingen bunte Sammelboxen für die Stifte aufgestellt. Schon kurz vor den Sommerferien brachten die Boxen über 70 Kilogramm auf die Waage. Alles ging dann an ein Recycling-Unternehmen. Pro 20 Kilogramm spendet das Unternehmen 20 Euro, die dann einer Hilfsorganisation im Libanon zugute kommen.

 
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Miller unzurechnungsfähig. Friedhild Miller hat in den vergangenen Jahren bei über 50 Bürgermeisterwahlen kandidiert. Stets landete sie abgeschlagen bei niedrigen einstelligen Prozentzahlen. Im Ermstal wurde sie bekannt durch ihre Kandidatur um den Dettinger Bürgermeisterposten. Am 4. März kam die 49-jährige Dauerkandidatin auf 5,47 Prozent – unterlag klar Amtsinhaber Michael Hillert. Die Kandidatur als solche ist in einem demokratischen Gemeinwesen jedermanns gutes Recht. Miller klagte jedoch zudem vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart gegen drei Bürgermeisterwahlen.

 
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Konrad Hölz gestorben. Er war das, was man ein schwäbisches Urgestein nennt. Vor wenigen Tagen verstarb nach langer schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren Konrad Hölz, Wittlinger Ortschaftsrat, ehemaliger Stadtrat und langjähriger Präsident des TSV Wittlingen. Konrad Hölz wurde 1984 erstmals in den Wittlinger Ortschaftsrat gewählt und gehörte ab 1994 für die CDU dem Gemeinderat der Stadt Bad Urach an. Bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2014 fungierte er dort als Mitglied des Verwaltungsausschusses, im Kindergartenausschuss Wittlingen oder im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Bad Urach. Die Krönung seiner politischen Laufbahn folgte schließlich 1999, als er in Wittlingen zum Ortsvorsteher gewählt wurde und von da an bis 2014 die Geschicke von Bad Urachs größtem Ortsteil lenkte. Seit 2009 vertrat Konrad Hölz zudem die Belange Bad Urachs auch im Reutlinger Kreistag. Hölz war durch und durch Pragmatiker, eine Fähigkeit, die er als Fertigungsleiter bei einem großen Dettinger Unternehmen benötigte, die ihm aber auch in der Politik half, kritische Situationen schnell und realistisch einzuschätzen und Lösungswege zu suchen.

 
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Vollsperrung. Die Neuhauser Straße, Höhe Gebäude Nr. 36 in Glems ist wegen Behebung eines Wasserrohrbruchs voll gesperrt. Da eine Durchfahrt an diesem Punkt nicht möglich ist, sollte der Bereich nach Möglichkeit großräumig umfahren werden. Eine örtliche Umleitung über die Kirchgasse und die Straße »Im Baumgarten« ist ausgeschildert. Die Mühlgasse ist nur von der Eninger Straße aus befahrbar. Die Bushaltestellen »Im Baumgarten« und »Waldhorn« befinden sich derzeit im St. Johanner Weg, zwischen Ecke Neuhauser Straße und Ecke Lechstraße. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Freitag, 30. November 2018 andauern.