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Galgenfrist für Schlachthof. Eigentlich sollte im Lauf des zweiten Halbjahrs 2017 über das Schicksal des Metzinger Schlachthofs entschieden werden, aber nun hat er nochmals eine Galgenfrist erhalten. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll bis 30. Juni 2018 entschieden werden, ob dieser weiter bestehen bleiben wird. Der Schlachthof ist ein Stück Metzinger Geschichte. Betrieben wird er seit 1848, seit 1883 ist sein Standort am Ermskanal in der Sannentalstraße.

 
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Pollerbau. Monatelang wurde heftig diskutiert, ob künftig über ihren Marktplatz gefahren werden darf oder ob zwei Poller die Durchfahrt verhindern sollen und der Marktplatz zur verkehrsberuhigten Zone wird. Selbst eine Unterschriftenliste, die das Ehepaar Mira und Joachim Kaczmarek mit Gegenstimmen einsammelte, half nichts: 1 200 Stimmen gaben die Bad Uracher ab, 766 davon waren gültig. Dies allein zeigte, wie sehr das Thema die Bürger beschäftigte. Doch die Mehrheit im Gemeinderat votierte für die Verkehrsberuhigung. Nur zehn von 27 Ratsmitgliedern waren gegen die Einführung der Poller. Bemerkenswert war das Votum von Bürgermeister Elmar Rebmann, der gegen den Vorschlag seiner Verwaltung stimmte. Von den drei geplanten Standorten für die Poller bleibt nur einer übrig, der an der Volksbank die Ausfahrt in die Neue Straße verhindert.

 
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Barth kandidiert. Dettingens Hauptamtsleiter Ralf Barth, will den nächsten Schritt auf der Karriereleiter machen. Der 29-Jährige kandidiert in Denkendorf, Kreis Esslingen, für die Wahl des Bürgermeisters. Bislang ist er der einzige Kandidat, der seinen Hut in den Ring geworfen hat. Der Verwaltungsfachmann strebt die Nachfolge von Amtsinhaber Peter Jahn an, der aus Altersgründen nicht mehr bei der nächsten Bürgermeisterwahl am 25. Februar antritt. Seit drei Jahren ist Ralf Barth in Dettingen tätig, hat in der Emsgemeinde das Hauptamt zu verantworten. In der rund 9600 Einwohner zählenden Gemeinde leitet er die Sachgebiete Personal, Organisation und EDV, öffentliche Ordnung, Jugend und Soziales sowie Kultur und Wirtschaftsförderung.

 
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Der Saft des Lebens. Blut gehört zu den wertvollsten Dingen, die ein Mensch geben kann. Bis heute ist es nicht gelungen, künstliches Blut herzustellen, um Leben zu retten. Sieben regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes sind verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland mit Blutpräparaten - rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Deshalb sind Blutspender echte Lebensretter und ihnen gebührt Dank.

 
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Wiedergewählt. Wenn man von einem mit Jahrgang 1969 sagen kann, dass er als Bürgermeister schon ein alter Hase ist, dann schwingt darin schon eine Menge Lob mit. Die Rede ist von Bernd Welser, Schultes in Bempflingen, der sich am Sonntag für eine zweite Amtszeit zur Wahl stellte. Als einziger Kandidat in der 3400 Einwohner zählenden Gemeinde Erms- abwärts war das Ganze ein Heimspiel. 97,58 Prozent stimmten für Welser. Was ihn jedoch am meisten freute war die Wahlbeteiligung.

 
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Rudolf Beutler tot. Wer ihn einmal live in einer Gemeinderatssitzung erleben durfte, weiß was für ein politisches Urgestein Dettingens Bürgermeister Rudolf Beutler war. Nun ist er 79-jährig nach langer Krankheit gestorben. Und wenn Dettingen heute so gerne als moderne Gemeinde bezeichnet wird, dann ist dies nicht zuletzt sein Verdienst. Er hat über 35 Jahre die Geschicke Dettingens geprägt. 2002 – ein Jahr vor dem offiziellen Ende seiner Amtsperiode – zog er sich aus gesundheitlichen Gründen zurück.

 
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Abwasser marsch. Was für einen Zweck haben die dicken oberirdischen geführten Rohre, die derzeit an Metzingens Peripherie zu sehen sind. Das Rätsel lässt sich relativ einfach lösen. Sie sollen im neuen Jahr für eine Übergangszeit das Abwasser aus sechs Kommunen aufnehmen, denn der so genannte Hauptsammler, der sonst das Schmutzwasser transportiert, hat verschiedene Lecks und muss dringend saniert werden. Die Reparaturen werden von der Verbandskläranlage bis zum Metzinger Freibad durchgeführt.

 
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Herlis ist da und rar. Es ist ein Rotweincuvée aus Spätburgunder, Lemberger und Cabernet-Mitos. Ihn verkauft seit kurzem die Vinothek auf dem Kelternplatz. Den Metzinger Stadtwein, benannt nach dem Gewann in dem er angebaut wird, gibt es nun im zweiten Jahr. Klar, dass Oberbürgermeister Ulrich Fiedler nicht fehlte, als der erste Tropfen des neuen Roten verkostet wurde. Seiner Meinung nach ist es ein leckerer Wein, fruchtig im Geschmack, der zu jeder Gelegenheit getrunken werden kan

 
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Zertifiziertes Dettingen. Die Spannung steigt: In wenigen Tagen, genau genommen am Dienstag, 17. Oktober, kommt eine Jury in die Ermsgemeinde, um sich von den gesunden Strukturen dort zu überzeugen. Geht alles gut, wird der Gemeinde noch im Dezember das Label »Gesunde Gemeinde« verliehen. Damit endet zunächst der zweieinhalbjährige Zertifizierungs-prozess, der im nächsten Jahr mit der Rezerti-fizierung weitergehen soll. »Wir sind fast durch«, freute sich Hauptamtsleiter Ralf Barth über den´aktuellen Stand in Sachen »Gesunde Gemeinde«.

 
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Kein Notariat mehr. In diesem Jahr, genauer zum 31. Dezember 2017, schlägt das letzte Stündlein der so genannten Amtsnotare. Dies sind Notare, die in einem Beamtenverhältnis stehen, also nicht - wie sonst in Deutschland und den meisten anderen Staaten, die das lateinische Notariat kennen, üblich - Freiberufler sind. Die Amtsnotare im Ländle beurkundeten beispielsweise Rechtsgeschäfte wie einen Grundstückkauf, einen Ehevertrag oder eine Schenkung. Auch Aufgaben des Nachlass- und Grundbuchrichters waren ihm übertragen. Dies gilt auch für Dettingen. Die Auflösungserscheinungen beginnen allerdings schon jetzt. Mit der Neuordnung des Grundbuchwesens in Baden-Württemberg wurde auch das Dettinger Notariat aufgehoben. Ab Ende September sind dann bis zum 10. Oktober kurzzeitig keine Grundbucheintragungen möglich.

 
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Buchfink scheidet aus. Gestern hatte Herbert Buchfink offiziell seinen letzten Arbeitstag. Er war die letzten 27 Jahre bei der Stadt Metzingen beschäftigt. In dieser Zeit hat Buchfink drei Oberbürgermeister als Chefs gehabt, angefangen bei Gotthard Herzig über Dieter Hauswirth bis jetzt zu Ulrich Fiedler.

 
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40 Jahre Seniorentreff. In einer Zeit, in der die Alterspyramide längst gekippt ist, zeigt sich, wie vorausschauend in Bad Urach gehandelt wird. Denn das Jubiläum, das dort gefeiert wurde, ist nicht alltäglich. Seinen Sitz hat er im alten Oberamt in der Kurstadt. Seit 1977 finden die Besucher dort Gelegenheit, untereinander ins Gespräch zu kommen, sich an frühere Zeiten zu erinnern, zu spielen, zu singen aber auch zu feiern. Aus diesem Anlass wurde vorige Woche ein Fest gefeiert. Bürgermeister Elmar Rebmann betonte in seiner Laudatio auf 40 Jahre Seniorentreff, dass dies ein Angebot sei, das an allen fünf Nachmittagen der Woche geöffnet habe. »Ich kenne keine Stadt, in der es so etwas gibt«, zeigte er sich beeindruckt.

 
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Salonkreuzung gesperrt. Die Neuhäuser sind wahrlich nicht zu beneiden: Nach monatelanger Sperrung der Salonkreuzung im vorigen Jahr wegen der Sanierung der Ermsbrücke und der kompletten Umgestaltung rund um die Insel, musste in den diesjährigen Sommerferien Neuhausens Ortsmitte einige Wochen die volle Verkehrslast tragen, weil die neue B 28 nach wenigen Jahren schon eine neue Fahrbahndecke erhielt. Kaum ist wieder Ruhe eingekehrt, geht es in dem Metzinger Stadtteil weiter.

 
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Entwarnung beim Stadtlauf. Der 31. August war das ultimative Datum für die Fortsetzung des Bad Uracher Stadtlaufs. Den Hilferuf setzten die verantwortlichen Ehrenamtlichen für den jährlichen Stadtlauf ab: Allen voran Barbara Ernst, Wettkampfleiterin. Bislang haben sechs Frauen und ein Mann die Breitensportveranstaltung gestemmt. Doch die Größe des Events, der Umfang der zu bewältigenden Aufgaben lasten auf dem kleinen Team. In der heißen Phase kurz vor und am Tag selbst, darf niemand ausfallen. 

 
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Tag des offenen Denkmals. Am Sonntag, 10. September, steht wieder der »Tag des offenen Denkmals« auf dem Programm. Es ist eine Art Denkmalschutz live, was hier gefeiert wird. Seinen Ursprung hat dieser Tag in Frankreich. Erstmals 1984 veranstaltet, war die Aktion dort auf Anhieb ein großer Erfolg, der rasch auch andere europäische Länder mitriss. Seit den neunziger Jahren wird der Tag auch in Deutschland begangen. Im Ermstal ist die Liste der Denkmäler, die es zu besichtigen gibt, lang.

 
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Hagelfliegerbilanz: Der Hagelflieger für den Landkreis Reutlingen war dieses Jahr vom 15. Juni bis 6. August im Einsatz. Dank der großen Unterstützung der Mitglieder und Spender wurden sieben Wochen der Kosten abgedeckt. Insgesamt absolvierte der Flieger vier Einsätze und stand an 18 Tagen am Flughafen in Bereitschaft. Laut Gabriele Gaiser, der Vorsitzenden des Vereins zur Hagelabwehr, sei die Reaktion der Bürgerinnen und Bürger äußerst positiv.

 
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Breuer folgt Fromhold. Das Rätselraten, wer wohl für das verdiente SPD-Mitglied Jürgen Fromhold in den Metzinger Gemeinderat nachrücken würde, ist gelöst. Nun steht fest, dass es sich um den 66 Jahre alten Michael Breuer handelt. Er nimmt nach der Sommerpause Fromholds Platz am Ratstisch ein. Breuer, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der gelernte Kaufmann ist bereits Ruhestand und engagiert sich privat in der Metzinger Tafel und im Kinderschutzbund im so genannten Organisationsteam.

 
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Flyer zum Weinerlebnisweg. Schon seit zwei Jahren gibt es die beiden Weinerlebniswege durch die Metzinger Weinberge. Und die Nachfrage nach Führungen ist durchaus da. Laut Jörg Waldner, Geschäftsführer der Genossenschaft, werden in der Zeit zwischen Frühling und Herbst drei Führungen pro Woche durchgeführt. Bislang fehlte jedoch eine Infobroschüre, in der die beiden Weinwanderwege eingezeichnet sind und die man Gästen oder Einheimischen zur Hand geben konnte.

 
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30 neue Parkplätze. Seit langem ist die Parkplatzsituation am Dettinger Friedhof ein Thema in der Bürgerschaft und im Gemeinderat gewesen. Zu wenig Stellplätze, zu weite Wege vor allem für ältere Bewohner. Nun kann zu aller Zufriedenheit Vollzug gemeldet werden. Die Tief- und Straßenbauarbeiten an den Parkplätzen am Friedhof in der Kirchhofgasse sind abgeschlossen. Kürzlich wurden die letzten Belagsarbeiten im neu hergestellten Gehweg entlang der Kirchhofgasse und in der Umfahrt der Parkanlage eingebaut. 

 
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Parkhaus mit Tiefgang. Der lockere Spruch, dass Metzingen bald mehr Parkplätze als Einwohner hat, erhält neue Nahrung. An der Eichbergstraße ist derzeit ein riesiges Loch zu bestaunen. 20 000 Kubikmeter Aushub wurden an dem ehemals oberirdischen Parkplatz entfernt. Sieben Meter geht es in die Tiefe. Auf fünf Etagen finden dann die Outlet-Kunden 677 Parkplätze. Bis zum Ende November soll das Parkhaus fertig sein. 

 
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Rückkehr früher. Eine gute Nachricht gab es kürzlich von der Metzinger Sieben-Keltern-Schule zu vermelden. Der schlimmste Teil der Schule – die Sanierung des Daches ist vollendet. Sehr viel früher als erwartet. Da kam bei den Mitgliedern des Gemeinderats, die sich die Schule am vergangenen Donnerstag anschauten, Freude auf. Ulrich Neubrander vom Bau- und Planungsamt in Metzingen begründete die Beschleunigung der Baumaßnahmen mit dem milden Winter.