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Stiftesammelaktion geht weiter. Hier Müll reduzieren und damit syrischen Flüchtlingsmädchen in Libanon helfen – eine faszinierende Idee, die auch das Metzinger Weltgebetstagsteam bereits Anfang des Jahres unterstützen und umsetzen wollte. Bereits im März wurden an verschiedenen Orten in ganz Metzingen bunte Sammelboxen für die Stifte aufgestellt. Schon kurz vor den Sommerferien brachten die Boxen über 70 Kilogramm auf die Waage. Alles ging dann an ein Recycling-Unternehmen. Pro 20 Kilogramm spendet das Unternehmen 20 Euro, die dann einer Hilfsorganisation im Libanon zugute kommen.

 
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Miller unzurechnungsfähig. Friedhild Miller hat in den vergangenen Jahren bei über 50 Bürgermeisterwahlen kandidiert. Stets landete sie abgeschlagen bei niedrigen einstelligen Prozentzahlen. Im Ermstal wurde sie bekannt durch ihre Kandidatur um den Dettinger Bürgermeisterposten. Am 4. März kam die 49-jährige Dauerkandidatin auf 5,47 Prozent – unterlag klar Amtsinhaber Michael Hillert. Die Kandidatur als solche ist in einem demokratischen Gemeinwesen jedermanns gutes Recht. Miller klagte jedoch zudem vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart gegen drei Bürgermeisterwahlen.

 
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Konrad Hölz gestorben. Er war das, was man ein schwäbisches Urgestein nennt. Vor wenigen Tagen verstarb nach langer schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren Konrad Hölz, Wittlinger Ortschaftsrat, ehemaliger Stadtrat und langjähriger Präsident des TSV Wittlingen. Konrad Hölz wurde 1984 erstmals in den Wittlinger Ortschaftsrat gewählt und gehörte ab 1994 für die CDU dem Gemeinderat der Stadt Bad Urach an. Bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2014 fungierte er dort als Mitglied des Verwaltungsausschusses, im Kindergartenausschuss Wittlingen oder im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Bad Urach. Die Krönung seiner politischen Laufbahn folgte schließlich 1999, als er in Wittlingen zum Ortsvorsteher gewählt wurde und von da an bis 2014 die Geschicke von Bad Urachs größtem Ortsteil lenkte. Seit 2009 vertrat Konrad Hölz zudem die Belange Bad Urachs auch im Reutlinger Kreistag. Hölz war durch und durch Pragmatiker, eine Fähigkeit, die er als Fertigungsleiter bei einem großen Dettinger Unternehmen benötigte, die ihm aber auch in der Politik half, kritische Situationen schnell und realistisch einzuschätzen und Lösungswege zu suchen.

 
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Vollsperrung. Die Neuhauser Straße, Höhe Gebäude Nr. 36 in Glems ist wegen Behebung eines Wasserrohrbruchs voll gesperrt. Da eine Durchfahrt an diesem Punkt nicht möglich ist, sollte der Bereich nach Möglichkeit großräumig umfahren werden. Eine örtliche Umleitung über die Kirchgasse und die Straße »Im Baumgarten« ist ausgeschildert. Die Mühlgasse ist nur von der Eninger Straße aus befahrbar. Die Bushaltestellen »Im Baumgarten« und »Waldhorn« befinden sich derzeit im St. Johanner Weg, zwischen Ecke Neuhauser Straße und Ecke Lechstraße. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Freitag, 30. November 2018 andauern.

 
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Wechsel im Rat. Dank und Anerkennung waren die zentralen Inhalte, bei der Verabschiedung von Katharina Höner. Die Stadträtin der Freien Wähler Vereinigung (FWV) wurde kürzlich nach elf Jahren aus dem Bad Uracher Gemeinderat verabschiedet. Bürgermeister Elmar Rebmann würdigte in seiner Laudatio die Stadträtin als besonnene und verbindende Kollegin. Katharina Höner habe einen Meinungsaustausch niemals als bloßen Streit gesehen, sondern stets als ein »Ringen um die Sache und eine Suche nach den besten Ergebnissen für die Bürger«, wie der Bürgermeister in seiner Rede betonte.

 
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Bäder-Broschüre für Bürger. Wer mitentscheiden will, ob Metzingen seine beiden alten Bäder renoviert bekommt oder ein neues Kombibad erhält, sollte von seinem Bürgerrecht Gebrauch machen und am Sonntag, 18. November, zur Wahl gehen. Wer die Debatte verfolgt, die derzeit in den Medien und auf Plakaten in der Innenstadt ausgetragen wird und sich mehr verwirrt als aufgeklärt fühlt, der sollte vorher in die achtseitige Informationsbroschüre der Stadt schauen.

 
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Zwei Fahner vergeben. Für alle Viertelesschlotzer in und um Metzingen haben vorigen Samstag die schönsten neun Tage des Jahres begonnen: Das Metzinger Sieben-Keltern-Fest. Die quasi größte Besenwirtschaft der Sieben-Keltern-Stadt hat geöffnet. Getragen wird das Traditionsfest vom Förderkreis Metzinger Keltern (FMK), der fast 400 Mitglieder zählt: Aktive und passive, junge und alte, Metzinger und Zugezogene, Laien und Fachleute in Sachen Keltern und Wein, wollen mit dem Museum und den vielfältigen Aktivitäten die Erinnerung an den seit dem 11. Jahrhundert in Metzingen gepflegten Weinbau wach halten.

 
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Uraca wächst. Im 125. Jahr ihres Bestehens hat die Uraca Pumpenfabrik einen Zukauf zur Zukunftssicherung getätigt. Am 24. September kaufte das Bad Uracher Traditionsunternehmen die Dynajet GmbH aus Nürtingen. Die Akquisition bedeutet eine Win-Win-Situation für beide Un-ternehmen: »Unsere Produktportfolios ergänzen sich ausgezeichnet«, äußert sich Gunter Stöhr, Geschäftsführer der URACA. Gemeinsam setzen beide Firmen einen neuen Maßstab und bieten ein Produktspektrum von mobilen Hochdruck-rei-nigungsaggregaten ab 150 bar bis hin zu High-End Anlagen im Ultrahochdruckbereich.

 
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Geld für »Laible und Frisch«. In ihrer letzten Vergabesitzung des Jahres bewilligten die Juroren der MFG Filmförderung Baden-Württemberg rund 3,7 Millionen Euro für insgesamt 23 Projekte aus den Bereichen Drehbuch, Produktionsvorbe-reitung und Produktion. Von diesem Geld gehen 80 000 Euro an die Schwabenlandfilm in Dettingen. Dahinter verbirgt sich niemand anderes als Frieder Scheiffele, der »Vater« von Laible und Frisch.

 
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Backhaushock Ade. Die Zeiten, da zur Dettinger Backhaushockete die Besucher strömten, sind längst vorbei. Die Spezialitäten wie Rahmkuchen aus den drei Backhäusern werden immer weniger nachgefragt. Nun geht es ans Eingemachte. Wie soll es mit diesem Fest weitergehen, das eine 40-jährige Tradition hat. Der Gemeinderat hat vorige Woche das Thema intensiv diskutiert. 2017 wurde die 21. Dettinger Backhaushockete durchgeführt. Der damalige Gedanke war, die Besonderheit der Dettinger Backhäuser mit ihren kulinarischen Spezialitäten einem breiten Besucherkreis anzubieten.

 
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Baumschnittarbeiten. Die Stadt Metzingen wird ab 1. Oktober bis einschließlich März 2019 das »Lichtraumprofil« auf landwirtschaftlichen Hauptwegen auf der Gesamtgemarkung freischneiden. Bei den Arbeiten sollen vorrangig Äste von Bäumen zurückgeschnitten werden, die in landwirtschaftliche Hauptwege hineinragen oder dies in absehbarer Zukunft tun werden. Der anfallende Grünschnitt wird auf den jeweiligen Grundstücken zurückgelassen. Der Rückschnitt wird maschinell durchgeführt. Für etwaige Schäden wird keine Haftung übernommen. Grundstückeigentümer, die ihrer Verkehrssicherungspflicht direkt nachkommen und die Bäume selbst zurückschneiden möchten, können sich bis 28. September 2018 unter nachfolgenden Kontaktdaten melden: Stadt Metzingen, Fachbereich Betriebe, Herr Müller 0 71 23/92 52 58, 0 71 23/925 42 58, E-Mail: e.mueller@metzingen.de. Damit ein Privatgrundstück von den Arbeiten durch die Stadt Metzingen ausgenommen werden kann, teilen Sie bitte die Gemarkung und die Flurstücknummer mit. 

 
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Dritter Abschnitt bei der Sanierung der Maurenstraße beginnt. Am heutigen Donnerstag wird dazu die Maurenstraße zwischen Maybachstraße und Heerstraße voll gesperrt. Die Heerstraße ist im Bereich der Einmündung halbseitig eingeengt. Die Umleitung erfolgt über die Heerstraße und Lerchenstraße. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2018. Die Zufahrt zu den Grundstücken innerhalb des Baufeldes wird nicht möglich sein. Die Erreichbarkeit zu Fuß ist garantiert. Die betroffenen Anwohner werden über Einschränkungen rechtzeitig informiert. Die Anfahrbarkeit der übrigen Straßen ist gewährleistet.

 
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Schule war der Renner. Ein warmer Spätsommertag brachte die Metzinger auf die Beine. Der Tag des Denkmals am 9. September bot die ideale Gelegenheit, sich einige historische Gebäude etwas genauer ansehen zu dürfen. Der Renner war sicherlich die frisch renovierte Sieben-Keltern-Schule. Ulrich Neubrandner, Stellvertreter im Hochbauamt, erzählte fachkundig was alles bei der Totalrenovierung der Schule gemacht und insgesamt 13 Millionen Euro verschlungen hatte. Mancher fühlte sich beim Besichtigen der Klassenzimmer an alte Schulzeiten erinnert.

 
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Malteser im Container. Noch vor kurzem war der Container, der den Eindruck vermittelte, als würde der Malteser Hilfsdienst eine Werbekampagne starten auf dem Areal der Motorworld (früher Henning) und der OMV-Tankstelle zu sehen. Zwei junge Leute reckten dort auf einem Plakat den Daumen nach oben. In Wahrheit handelte es sich um die beklebte Seitenwand eines Stahlcontainers.

 
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40 Jahre FMK. Unter dem Kürzel FMK können sich nur Eingeweihte etwas vorstellen, wer aber vom Förderkreis Metzinger Keltern spricht, der erntet wohlwollendes und zustimmendes Kopfnicken. Schließlich hat sich der Förderkreis in den 40 Jahren seines Bestehens zu einer Institution in Metzingen entwickelt. Rund 420 Mitglieder, aktive und passive, junge und alte, Metzinger und Zugezogene, Laien und Fachleute in Sachen Keltern und Wein, engagieren sich regelmäßig und halten die Erinnerung an den seit dem 11. Jahrhundert in Metzingen gepflegten Weinbau wach.

 
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Bürgerentscheid kommt. Vorigen Donnerstag war es soweit, die Gegner des Kombibads haben die erste Hürde genommen. 2096 Unterschriften übergab Friedrich Lorch Bürgermeisterin Jacqueline Lohde, öffentlichkeitswirksam, vor den Stufen zum Rathaus. Damit wäre, die Prüfung der Unterschriften steht noch aus, das Quorum erreicht, das es für einen Bürgerentscheid braucht.

 
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Bürgermedaille. Ohne das Ehrenamt würden die meisten Gemeinden im Land ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen können. Deshalb sind ehrenamtlich Tätige das Rückgrat einer jeden Kommune und besonderes Engagement verdient der Erwähnung. So wurde jüngst die Uracherin Renate Hofmann mit der Bürgermedaille der Stadt ausgezeichnet. Im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause würdigte Bürgermeister Elmar Rebmann das große Engagement von Renate Hofmann im Seniorentreff.

 
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Neubau Diakoniestation. Leistungen bündeln und einen bereits vorhandenen zentralen Standort ausbauen. Das ist die Marschrichtung bei der Diakoniestation Oberes Ermstal. Pflegeteams gibt es in Dettingen, Bad Urach, Römerstein und St. Johann. Schon bisher hatte die Diakoniestation ihren Sitz in Bad Urach, die Geschäftsleitung und die Pflegedienstleistung saßen jedoch in Dettingen.

 
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Ermskanal wird tiefer gelegt. Die jüngsten Hochwasser in der Römerstraße sind den Anwohnern noch in bester Erinnerung. Innerhalb von wenigen Tagen trat der Ermskanal zwei Mal über die Ufer und das Hochwasser schoss die Römerstraße hinunter und füllte den Anwohnern die Keller. Nun soll Abhilfe geschaffen werden. Zunächst einmal wird der Kanal an drei Stellen bis zur Sohle ausgebaggert.

 
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Dr. Otto Oertel gestorben. Auf ewig wird der Metzinger Verein »Notnagel« mit dem Namen des Kinderarztes Otto Oertel verbunden bleiben. Er war es, der vor 27 Jahren die Hilfsorganisation für rumänische Kinderheime und Krankenhäusern ins Leben rief. Am 15. Juli ist Oertel im Alter von 90 Jahren friedlich eingeschlafen, wie die Hinterbliebenen in ihrer Traueranzeige wissen lassen.

 
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Brücke am Adlergarten. Nun steht sie endlich: Die Brücke über die Erms, die den Adlergarten mit dem Kaufland-Areal verbindet, wurde kürzlich auf ihre Widerlager gesetzt und damit ist der erste Schritt zur Sanierung des »Stadtgebiets West« vollzogen. Bereits im Mai 2017 entschied sich der Gemeinderat den Adlergarten umzubauen, im Sommer 2017 sollte es los gehen. Nun hat es doch etwas länger gedauert: Nach Ostern wurde mit dem Bau begonnen.