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Tödlicher Unfall mit Segelflieger. Ein schreckliches Ende nahm der Ostermontag in Metzingen. Um 15.30 Uhr ereignete sich ein tödlicher Unfall mit einem Segelflieger auf dem Roßfeld. Aus bislang noch unbekannten Gründen konnte ein zweisitziges Segelflugzeug kurz nach dem Start nicht an Höhe gewinnen und stürzte in eine angrenzende Waldlichtung.

 
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Ein neues Gesicht. Wenn man vom Verschönerungsverein in der Kurstadt spricht, dann ist dieser im 21. Jahrhundert eng mit dem Namen Gerhard Schwenninger verknüpft.

 
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Schnell zum Stausee. Die Ortschaftsräte in Glems und in Neuhausen waren sich im Vorfeld einig: Sie stuften die Stauseestraße als gefährlich und deshalb sanierungsbedürftig ein. Friedemann Salzer sprach voriges Jahr von einer Holperstrecke, für die eine Planungsrate in den Haushalt eingestellt werden müsse. Einen Schulterschluss mit den Neuhäusern vollzogen die Glemser. Die Hoffnung für die aktuelle Haushaltsberatung im Gemeinderat war, dass wenn beide Teilorte die Sanierung priorisieren, das Anliegen auf offene Ohren stößt, schließlich nutzen auch die Metzinger die Stauseestraße, um nach Eningen oder Reutlingen zu kommen.

 
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Sportlerehrungen. Die Liste der Geehrten ist lang, die Ehrung selbst immer ein Highlight im Jahreskalender der Stadt Metzingen. Und so nimmt es kein Wunder, dass auch der Sportkreisvorsitzende Karl-Heinz Walter voll des Lobes war über die aktiven Metzinger Sportler. »Sporthauptstadt im Landkreis«, das ist schon eine gewichtige Aussage von einem Funktionär. Oberbürgermeister Ulrich Fiedler freute sich zurecht über diese Worte von Karl-Heinz Walter.

 
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Bürgermeister Barth. Es war ein Start-Ziel-Sieg würde man im Sport sagen. Dettingens Hauptamtsleiter Dieter Barth ist neuer Bürgermeister in Denkendorf. Er hat bei der Wahl 78,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinigt. Konkurrent Frank Nödinger (48) war mit 20,4 Prozent weit abgeschlagen. 

 
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Ehrung für Seitz. Lob für sein Engagement gab es aus berufenem Munde: Der Vizepräsident des Blasmusikverbandes Josef Habelt Neckar/Alb dankte Bruno Seitz für zwei Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement im Verband. Der Metzinger Stadtmusikdirektor Bruno Seitz stellte sein Amt als Verbandsdirigent zur Verfügung. Vom Vizepräsidenten wurde Bruno Seitz aus Metzingen mit der Goldmedaille für 20 Jahre Tätigkeit ausgezeichnet.

 
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Miss Germany bei Boss. Sie ist nicht nur hübsch, sondern auch klug - eine Kombination die bei der Wahl der Miss Germany ein enormes Plus ist. Und so nimmt es kein Wunder, dass vor wenigen Tagen die Studentin Anahita Rehbein aus Stuttgart neue »Miss Germany« wurde. Die 23-Jährige setzte sich bei der Wahl in der Nacht zum Sonntag im Europa-Park in Rust bei Freiburg gegen 21 Konkurrentinnen im Alter von 16 bis 28 Jahren durch. »Es geht ein Traum für mich in Erfüllung. Ich könnte die ganze Welt umarmen«, sagte sie nach der Wahl der Deutschen Presse-Agentur.

 
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Küßner sagt Ade. Vor vier Jahren wurde Sie mit großem Bahnhof aus dem Gemeinderat verabschiedet. Nun hat Sibylle Küßner nach fast fünf Jahrzehnten ein weiteres wichtiges Ehrenamt aufgegeben: Die 86-Jährige gibt den Vorsitz der Nachbarschaftshilfe ab und wurde offiziell verabschiedet. Der Grund sind gesundheitliche Probleme. Silbergraue Haare, schneller und energischer Schritt und für alle stets ein offenes Ohr. So kennen die Metzinger Sibylle Küßner, die vor 59 Jahren in die Sieben-Keltern-Stadt kam und sich schon früh im Ehrenamt engagierte.

 
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Abschied. Wenn es darum ging, Informationen zu erhalten, war Christine Schuster als Pressereferentin der Stadtverwaltung kundige Ansprechpartnerin. Wer anrief und wissen wollte, wie es mit dem einen oder anderen Projekt aussieht, warum manche Dinge ins Stocken gerieten, andere dagegen völlig reibungslos vorangetrieben wurden, erhielt von ihr Auskunft oder wurde an den entsprechenden Mitarbeiter oder Bürgermeister bei der Stadt weitergeleitet. Freundlich und kompetent beantwortete sie drängenden Fragen der Journalisten. Sie unterstützte Oberbürgermeister Ulrich Fiedler als persönliche Referentin, bereitete Termine vor, organisierte städtische Veranstaltungen wie den Neujahrsempfang und war darüber hinaus zuständig für die Städtepartnerschaften. Ihr großes Hobby ist das Tanzen.

 
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Neuer Haushalt. Frohe Kunde gab es aus dem Dettinger Gemeinderat. Die Gewerbesteuereinnahmen in der Ermsgemeinde liegen um stolze 34 Prozent über den Prognosen für das Jahr 2017. Die bedeutet im Klartext, dass anstelle der erwarteten 9,25 Millionen Euro Kämmerer Karl Reusch rund 12,4 Millionen Euro Abgaben der Dettinger Unternehmen in seiner Kasse verbuchen kann. So nahm es kein Wunder, dass sich die Sprecher der drei Gemeinderatsfraktionen in der jüngsten Sitzung über solche Rekordmarken freuten. Und so wurde der Haushaltsplan 2018 mit einem ordentlichen Ergebnis in Höhe von rund 228 000 Euro verabschiedet.

 
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Streik bei Sauter. Seit Wochen schwelt es bei Feinmechanik Sauter in Metzingen. Grund war im letzten Jahr die Aufkündigung der Tarifbindung bei Sauter durch den neuen, seit 1. Januar 2018, allein verantwortlichen Geschäftsführer Michael F. Rudloff. Nachdem sich die Unternehmensleitung in den ersten Wochen nicht gesprächsbereit gezeigt hatte, wurde das Unternehmen bestreikt. Mittlerweile gab es Gespräche.  Möglicherweise könnte es ein Ergebnis am 12. Februar geben.

 
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Tod auf Hochzeit. Beschaulich geht es in der Regel in Riederich zu. Umso schrecklicher war der grausame Tod eines Hochzeitsgasts durch einen Messerstich vergangenen Sommer in der Gutenberghalle. Seit vergangener Woche wird gegen den mutmaßlichen Täter, einen 35 Jahre alten Mazedonier, vor dem Landgericht Tübingen verhandelt. Er selbst wollte am ersten Verhandlungstag keine Aussage machen, deshalb war Richter Ulrich Polachowski zunächst auf die Aussagen der Polizisten angewiesen, die am Tatabend die Aussagen der Beteiligten aufgenommen hatten. Bei der Feier am Juli 2017 soll der damals 35 Jahre alte Mann mit einem 30-jährigen Bekannten in Streit geraten sein und ihm plötzlich ein Messer in den Oberkörper gestochen haben, wie das Gericht mitteilte.

 
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Miller statt Tereba. Die Dettinger Bürger haben am Sonntag, 4. März, eine zweite Kandidatin für das Amt des Bürgermeisters auf dem Wahlzettel stehen. Friedhild Miller hat ihren Hut in den Ring geworfen. Allerdings ist die 48-jährige Sindelfingerin in Sachen Bürgermeisteramt großflächig unterwegs. Sie kandidiert am 4. Februar in Frickenhausen, gleichzeitig an diesem Tag in Erkenbrechtsweiler und Ende Februar in Denkendorf. Laut Frau Miller selbst, sind es etwa 50 Gemeinden, in denen sie sich derzeit bewirbt. Sie ist damit eine Art weiblicher Werner Tereba.

 
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Heim mit dem Taxi. Eine lobenswerte Einrichtung ist in der Kurstadt gestartet worden. Der Bad Uracher Stadtbus verkehrt abends in der Regel nur bis etwa 19 Uhr. Aber auch danach haben die Menschen in der Bäderstadt die Möglichkeit, »öffentlich« mobil zu sein. Als Ergänzung des Stadtbusverkehrs (Linie 108) wird seit neuestem ein sogenanntes Ruf-Taxi angeboten. Voraussetzung ist, dass der Fahrgast eine Stunde vor Fahrtbeginn bei MiniCar Bad Urach (Telefonnummer 07125-407240) sich meldet und das Ruf-Taxi fährt dann zu den im Fahrplan veröffentlichten Abfahrtszeiten.

 
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Haushalt in Vorberatung. Noch im alten Jahr stand die erste Vorberatung des Haushaltsplanentwurfs 2018 auf der Agenda der Gemeinderatssitzung. Schließlich gibt es einiges Neues: Statt wie bisher aus Verwaltungs- und Vermögenshaushalt setzt sich der Dettinger Haushalt ab dem neuen Jahr aus einem Ergebnis- und einem Finanzhaushalt zusammen. Und nicht nur die Namen der zwei wesentlichen Bestandteile des Zahlenwerks haben sich verändert, auch inhaltlich wurde von der bisherigen »Kameralistik« als Buchungssystem auf das Neue Kommunale Haushalts- und Rechnungswesen umgestellt.

 
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Neue Plätze, neue Namen. Metzingen hat als Outlet-City mit Dutzenden Modefirmen, die ihre Produkte verkaufen nicht nur eine textile Gegenwart und Zukunft, sondern als Produktionsstandort auch eine solche Vergangenheit. Davon zeugen unter anderem die Firma Gaenslen & Völter, auf deren ehemaligen Firmenareal Metzingens neue Mitte entsteht. Seinen Hauptverkaufsstandort wird dort der zweite Textilriese haben, die Hugo Boss AG. Beide Unternehmen erfahren nun eine besondere Würdigung.

 
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Neues Feuerwehrfahrzeug. Wenn die Feuerwehr ein neues Fahrzeug benötigt, sind Schnäppchenkäufe und Sonderrabatte wie beim Privatmann, der ein Auto kauft, keine Option und so muss der Steuerzahler tief in die Tasche greifen. Um genau zu sein kostet das Hilfeleistungslöschfahrzeug stolze 385 000 Euro. Dieses Fahrzeug ist ein Allrounder und wird sowohl für die Brandbekämpfung, als auch für die Technische Hilfeleistung eingesetzt.

 
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Galgenfrist für Schlachthof. Eigentlich sollte im Lauf des zweiten Halbjahrs 2017 über das Schicksal des Metzinger Schlachthofs entschieden werden, aber nun hat er nochmals eine Galgenfrist erhalten. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll bis 30. Juni 2018 entschieden werden, ob dieser weiter bestehen bleiben wird. Der Schlachthof ist ein Stück Metzinger Geschichte. Betrieben wird er seit 1848, seit 1883 ist sein Standort am Ermskanal in der Sannentalstraße.

 
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Pollerbau. Monatelang wurde heftig diskutiert, ob künftig über ihren Marktplatz gefahren werden darf oder ob zwei Poller die Durchfahrt verhindern sollen und der Marktplatz zur verkehrsberuhigten Zone wird. Selbst eine Unterschriftenliste, die das Ehepaar Mira und Joachim Kaczmarek mit Gegenstimmen einsammelte, half nichts: 1 200 Stimmen gaben die Bad Uracher ab, 766 davon waren gültig. Dies allein zeigte, wie sehr das Thema die Bürger beschäftigte. Doch die Mehrheit im Gemeinderat votierte für die Verkehrsberuhigung. Nur zehn von 27 Ratsmitgliedern waren gegen die Einführung der Poller. Bemerkenswert war das Votum von Bürgermeister Elmar Rebmann, der gegen den Vorschlag seiner Verwaltung stimmte. Von den drei geplanten Standorten für die Poller bleibt nur einer übrig, der an der Volksbank die Ausfahrt in die Neue Straße verhindert.

 
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Barth kandidiert. Dettingens Hauptamtsleiter Ralf Barth, will den nächsten Schritt auf der Karriereleiter machen. Der 29-Jährige kandidiert in Denkendorf, Kreis Esslingen, für die Wahl des Bürgermeisters. Bislang ist er der einzige Kandidat, der seinen Hut in den Ring geworfen hat. Der Verwaltungsfachmann strebt die Nachfolge von Amtsinhaber Peter Jahn an, der aus Altersgründen nicht mehr bei der nächsten Bürgermeisterwahl am 25. Februar antritt. Seit drei Jahren ist Ralf Barth in Dettingen tätig, hat in der Emsgemeinde das Hauptamt zu verantworten. In der rund 9600 Einwohner zählenden Gemeinde leitet er die Sachgebiete Personal, Organisation und EDV, öffentliche Ordnung, Jugend und Soziales sowie Kultur und Wirtschaftsförderung.

 
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Der Saft des Lebens. Blut gehört zu den wertvollsten Dingen, die ein Mensch geben kann. Bis heute ist es nicht gelungen, künstliches Blut herzustellen, um Leben zu retten. Sieben regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes sind verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland mit Blutpräparaten - rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Deshalb sind Blutspender echte Lebensretter und ihnen gebührt Dank.