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Eschen sterben. Der Kahlschlag geht auch in der Kurstadt Bad Urach weiter, denn die Auswirkungen des Eschentriebsterbens sind gravierend. Infolge eines Pilzbefalls, Ursache ist das »Falsche Weiße Stengelbecherchen«, sterben die Baumkronen langsam ab und die geschwächten Eschen werden so anfällig für andere Krankheitserreger. Langfristig führt dies meist zum Absterben der befallenen Bäume. Wirkungsvolle Mittel gegen den ursprünglich aus Ostasien eingeschleppten Pilz wurden bislang noch nicht gefunden.

 
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VHS Dettingen 2017. Die VHS Dettingen ist eine Außenstelle der VHS Reutlingen und der Reutlinger Ableger gedeiht prächtig. Im vorigen Jahr wurden 150 Informationsabende oder Kurse durchgeführt. Laut VHS-Chefin Anke Adametz-Leichtle nahm die Zahl der Kursteilnehmer 2016 um über 200 Personen zu, wie sie dem Gemeinderat berichtete. Negative ausgewirkt hat sich im abgelaufenen Jahr das große Unwetter mit Starkregen. Nach der Worten der VHS-Leiterin konnten zahlreiche Veranstaltungsräume nicht genutzt werden und das Herbstprogramm musste völlig neu organisiert werden. Das Programm 2017 steht unter dem des deutschen Dichterfürsten Johann Wolfgang Goethe:

 
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Schon wieder Holz. Das Thema Holz ist in Dettingen ein sensibles. Vor zwei Jahren eskalierte der Streit zwischen zwei Dettinger Holzmachern und der Gemeinde wegen der großen Holzstapel auf den Dettinger Wiesen. Am Ende konnte der Streit beigelegt werden. Nun geht es wieder um Holz und den so genannten Alpenbock, ein Käfer aus der Familie der Borkenkäfer. Es klingt wie eine Lappalie und ist doch für die betroffenen Holzbewirtschafter und auch die Gemeinde durchaus von Bedeutung: Nach dem 15. Juni eines Jahres soll künftig kein Brenn- oder Laubholz mehr aus dem Dettinger Wald abgefahren werden. So sieht es der Entwurf des Managementplans für das Gebiet »Uracher Talspinne« vor.

 
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Die erste Bürgerpflicht. Am kommenden Sonntag, 5. Februar, sind die Metzinger Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, für die nächsten acht Jahre den Bürgermeister ihrer Stadt zu wählen. Natürlich werden manche fragen, wozu das Ganze? Es gibt einen Amtsinhaber, der nach Meinung der meisten Bürger einen guten Job gemacht hat und für eine zweite Amtszeit kandidiert. Die Gegenkandidatin ist eher farblos, ein politisches Leichtgewicht und wohl ohne Chance. Also bleibe ich doch auf dem Sofa liegen oder genieße bei schönem Wetter den Winter auf der Schwäbischen Alb. Doch genau hier ist der Ansatzpunkt: Das Kerngeschäft der Demokratie, das Wahlrecht, entwickelt sich seit Jahrzehnten zum Ladenhüter. Muss das sein? Nein, wie ein Blick nach Dänemark zeigt.

 
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Schnelle Bad Uracher. Dass es immer wieder Menschen gibt, die der Meinung sind, Tempolimits sind nicht für sie, nur für die anderen gültig, kommt vor. Wenn der Messtrupp des Landkreises Reutlingen mit seinen Messbussen unterwegs tritt bei manch einem schnell Ernüchterung ein. So passiert kürzlich in der Elsachstraße. Ein Verkehrsteilnehmer war mit 72 Stundenkilometer in der 30er-Zone unterwegs. Die Folgen sind hart:

 
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Rebmanns Amtseinführung. Am 23. Oktober wurde Elmar Rebmann mit einem stattlichen Ergebnis in eine zweite Amtsperiode gewählt.

 
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Gelungene Aktion: Zum ersten Mal in der Geschichte des Metzinger Weihnachtsmarkt gab es im letzten Jahr eine Tombola mit vielen tollen Gewinnen.

 
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Neuer Jugendgemeinderat. Seit vergangenem Freitag steht der neue Metzinger Jugendgemeinderat fest. 23 Kandidaten hatten sich für die 18 zu vergebenden Plätze beworben. Wählen durften alle Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 19 Jahren. Voraussetzung war, dass sie in Metzingen wohnen oder dort zur Schule gehen. Auch Grafenberger oder Riedericher Schüler durften wählen, wenn sie einen Antrag ausfüllten. Oberbürgermeister Ulrich Fiedler gab das Ergebnis bekannt.

 
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Tablets statt Papier. Die Digitalisierung macht auch vor dem Dettinger Gemeinderat nicht halt.

 
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Neue AKE-Spitze. Aus Zwei mach Eins. So könnte das Motto des Arbeitskreises Klima und Energie (AKE) heißen. Beim jüngsten Treffen gaben Peter Reiff und Frieder Handel nach 13 Jahren die Leitung ab. Neuer Mann an der Spitze ist Fritz Kemmler. Im AKE sind interessierte Metzinger Bürger, Energiefachleute und Stadträte aller Gemeinderatsfraktionen vertreten.

 
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Hoffnung lebt. Personelle Probleme plagen die Glemser Kirchengemeinde. Zwei Kirchengemeinderäte haben ihr Amt niedergelegt und die Mesnerin Nata Beck ist weggezogen und eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger gibt es bislang nicht(wir berichteten). Bei der Sitzung des Gemeinderats vorigen Mittwoch kam zumindest ein Fünkchen Hoffnung auf. Ein Mitglied der Gemeinde erklärte sich bereit, sich für die Nachwahl in den Kirchengemeinderat aufstellen zu lassen. Pfarrer Ulrich Rapp lobte die Ehrenamtlichen. Dabei bildet für Pfarrer Rapp der Kirchengemeinderat eine ideale Plattform, sich mit dem Amt in die Gemeindearbeit einzubringen, gestalterisch tätig zu sein und einiges zu bewegen.

 
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GHV blickt nach vorne. Ein Lebenszeichen sendet der Metzinger Gewerbe- und Handelsverein (GHV). Am Freitag, 25. November, steigt der erste »Black Friday« – 21 Einzelhändler des GHV liefern sich eine »Rabattschlacht« bis 22 Uhr. Der Verein, dessen Vorsitz kommissarisch Axel Höss übernommen hatte, nachdem überraschend Bernd Hagmeyer kurz vor Weihnachten des Jahres 2015 mit 46 Jahren verstarb, sucht seither nach einem neuen Vorsitzenden und nach wirtschaftlicher Stabilität.

 
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Jedem seine App. Wer heutzutage auf seinem Smartphone nicht mindestens ein Dutzend Apps (Anwendungen) hat, der gilt neudeutsch als »Old School«. Das haben sich wohl auch die Verantwortlichen in der Dettinger Gemeindeverwaltung gedacht und flugs eine App namens City Hub herausgebracht, die auch unter diesem Namen im App- beziehungsweise Playstore zu finden ist. Wann ist der Kunsthandwerkermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag? Was hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung beschlossen? Wann ist der nächste Termin zur Abholung des Mülls? Welche Straßen sind wegen Baumaßnahmen gesperrt und wie ist die Umleitung geregelt? Antworten auf all diese Fragen gibt es künftig in der Dettinger City-App.

 
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Neuer Mann im Ortsbauamt. Wenn jemand im Berufsleben mehr als drei Jahrzehnte demselben Arbeitgeber die Treue hält, ist das schon etwas ganz Besonderes. Und so erzeugte die Verabschiedung von Ortsbaumeister Klaus Brodbeck viel Wehmut, war aber auch gleichzeitig eine echte Zäsur in der Dettinger Ortsbauge-schichte. Mit einer Ausbildung zum Bauzeichner und einem Studium zum Diplom-Ingenieur (FH) Fachrichtung Architektur begann seine Laufbahn beim Staatlichen Hochbauamt Stuttgart.

 
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Sommer-Ende. Dass der Sommer zu Ende ist, kann jeder sehen, der einen Blick auf das Thermometer oder die Belaubung der heimischen Bäume wirft. Ein ganz anderes Sommer-Ende, mitten im Herbst, erleben dieses Jahr die Bad Uracher. Kürzlich hat Roland Sommer gemeinsam mit seiner Frau Ingrid die Tür zum Traditionsgasthaus Krone geschlossen. Der 73-Jährige war der dienstälteste Gastronom in der Kurstadt. Über 50 Jahre war der Kronenwirt eine Institution in der Stadt.

 
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Harald Steidl tot. Völlig überraschend ist am vergangenen Donnerstag Harald Steidl, Bürgermeister der Gemeinde Grabenstetten, im Alter von nur 57 Jahren verstorben. Die Gemeinde sei tief bestürzt und schockiert, heißt es in einer Erklärung aus dem Rathaus. Die öffentliche Trauerfeier für Harald Steidl fand am gestrigen Mittwoch in der Peter-und-Paul-Kirche in Grabenstetten statt. Auf seinem letzten Weg begleiteten ihn zahlreiche Amtskollegen aus der Umgebung. Die Feier leitete der frühere Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Josef Bad Urach, Monsignore Norbert Blome. Zu ihm hatte Steidl ein besonders gutes Verhältnis.

 
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40 Jahre Weinfest. Auch in diesem Jahr feiern die Metzinger mit zahlreichen Gästen aus nah und fern ihr traditionelles Weinfest rund um die historischen Weinkeltern der Stadt. Der Zeitpunkt ist stets derselbe, dann nämlich wenn die Lese beendet ist. Täglich sorgen dann eine Woche lang täglich verschiedene Musikkapellen und die bewirtenden Vereine für eine gute Stimmung und kulinarische Feinheiten. Es entsteht ein Ambiente, das weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist. Dieses Jahr hatte der Förderverein Metzinger Keltern (FMK) besonderen Grund zu feiern.

 
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Erfolgreicher Kunsthandwerkermarkt. Alles hat gepasst am vergangenen Wochenende beim Dettinger Kunsthandwerkermarkt: Zwei Tage lang machte das Wetter mit und auch die Dettinger und Gäste aus nah und fern. Sie bevölkerten bereits am Samstagnachmittag den Markt und ließen sich von einem Stand zum nächsten treiben. Vieles gab es zu bestaunen. Etwa wie beim Drechsler Kreatives aus Holz entsteht, da wurde gestrickt und gehäckelt, da war elegantes Schmuckdesign aus Swarovski-Kristallen zu bewundern...

 
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Umbau Schillerschule. 15 Millionen Euro nimmt der Gemeinderat in Dettingen in die Hand, um die Schillerschule zukunftsfähig zu machen.

 
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Jedem seinen Obstbaum. Die Nachfrage ist groß in der Kurstadt und so bietet die Stadt erneut die Möglichkeit an, Obstbäume zu kaufen. Das Angebot bezieht sich auf bewährte Apfel-, Birnen-und Steinobstsorten, die nicht nur dem Erhalt der typischen Streuobstlandschaft dienen, sondern auch aufgrund krankheitsresistenteren Sorten einen entsprechenden Ertrag versprechen. In der Regel handelt es sich bei den Obstbäumen um Halbstämme. Zur Förderung des Streuobstbaus wird der Erwerb von Obstbäumen durch einen Zuschuss der Stadt Bad Urach unterstützt. Bezuschusst werden Obstbäume zur Pflanzung auf der Gemarkung Bad Urach, einschließlich der Teilorte. Der städtische Zuschuss für die Obstbäume beträgt 50 Prozent des Listenpreises.

 
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Formsache. Nur noch eine Formsache scheint am heutigen Donnerstag, 22. September, die Wahl von Carmen Haberstroh als zweite Beigeordnete der Stadt Metzingen. Die 45-Jährige ist die einzige Kandidatin und spannend dürfte nur werden, wie groß bei der Abstimmung die Unterstützung für die bisherige Stadtkämmerin ausfällt. Gewählt ist sie schon, wenn sie mehr als die Hälfte der Stimmen der Gemeinderäte auf sich vereint. Die Stelle des zweiten Beigeordneten ist kein Novum in der Sieben-Keltern-Stadt.