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Zweite Haltestelle. Bislang hält die Ermstalbahn lediglich am Bahnhof in Neuhausen. Nun wird aller Voraussicht nach am Donnertagabend der Gemeinderat - auch auf Empfehlung des Ortschaftsrates - entscheiden, dass bei künftigen Planungen zum Ausbau der Ermstalbahn und/oder der Realisierung weiterer Module der Regional-Stadtbahn (nach Inbetriebnahme des Moduls 1) der Haltepunkt Wielandstraße auf der Ermstalbahn zwingend zu berücksichtigen ist und realisiert werden soll.

 
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Rich im Rat. Bei der Volksbank Ermstal-Alb sind einige personelle Wechsel vollzogen worden. Nach über 30 Jahren im Vorstand, davon zwölf als Vorstandsvorsitzender schied Bernd-Dieter Reusch aus. Und dies noch im 150. Jubiläumsjahr der Volksbank.

 
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Anwohnerfreundlich. Nicht die Frage, ob es Einwände gibt, das ehemalige G&V-Areal zu einem innerstädtischen Zentrum mit dem Neubau des Hugo-Boss-Outlets, Hotels, Tiefgarage und einem parkähnlichen Gelände umzugestalten wurde heiß diskutiert. 

 
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Große Anteilnahme. Die in Afghanistan getötete Theologin und Entwicklungshelferin Simone Beck wurde zu Wochenbeginn in ihrem Heimatort Dettingen beigesetzt. Rund 300 Menschen erwiesen ihr die letzte Ehre. Die 44-Jährige, die am 20. Mai in Kabul einem feigen Attentat zum Opfer fiel, arbeitete für die schwedische Hilfsorganisation »Operation Mercy«. Beck engagierte sich seit 2003 im Land am Hindukusch

 
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Ohmstraßen-Ärger. »Wutbürger« wollen sie sich nicht nennen lassen, die Anwohner in der Ohmstraße, die gegen die Bebauungspläne eines privaten Investors Sturm laufen, aber laut ging es zu vorige Woche als die FWV-Fraktion zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen hatte. 

 
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Boss erholt sich. Der im vorigen Jahr in die Krise geratene Modekonzern Hugo Boss ist gut in das neue Jahr gestartet. Dank des im Vorjahr eingeleiteten Sanierungskurses kletterte das Konzernergebnis im ersten Quartal um ein Fünftel auf 48 Millionen Euro, wie das Unternehmen kürzlich mitteilte. Hugo Boss verdiente mit 97,4 Millionen Euro vier Prozent (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) mehr als im Vorjahr. Hausgemachte Fehler wie eine zu exzessive Ladenexpansion sowie die allgemeine Krise im Textilhandel hatten Hugo Boss zuletzt Probleme bereitet.

 
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Ja wo laufen Sie denn! Der Wilhelm-Bendow-Klassiker von 1946 auf der Rennbahn ist sicherlich abgewandelt anwendbar auf den Bad Uracher Stadtlauf, der am 13. Mai stattfindet. »Zum 20. Mal messen sich Jung und Alt im sportlichen Wettstreit auf unterschiedlichen Laufstrecken«, so der Bürgermeister Elmar Rebmann in seinem Grußwort zu dem Event. Übrigens: Wer sich kurzfristig entscheidet mitzulaufen, kann es tun. Anmeldungen sind noch eine Stunde vor Startschuss im Rathaus möglich.  

 
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Spende für Tafelladen. Die Tafelläden erfüllen eine immer wichtigere Funktion in unserer heutigen Gesellschaft - klafft doch die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Viele Menschen können es sich gar nicht mehr leisten in normalen Geschäften einzukaufen, weil die Produkte zu teuer sind. Dies ist im Ermstal nicht anders. Angewiesen ist der Metzinger Tafelladen auf verschiedene Quellen: Es sind Supermärkte oder Discounter wie Kaufland, Lidl oder Aldi, örtliche Bäckereien, Landwirte, Wochenmärkte, aber auch institutionelle Spender wie die Kirchen und nicht zuletzt Privatpersonen. Letztere gewinnen immer mehr an Bedeutung, »denn wir erhalten ja schon seit einiger Zeit immer weniger Warenspenden, weil die Supermärkte immer knapper kalkulieren und ihre Waren rabattiert verkaufen«, so ein Vertreter des Metzinger Tafelladens. Da kam die Spende vom Lions Club Ermstal wie gerufen. Drei Paletten mit je 730 Kilogramm an Lebensmitteln wurden angeliefert. Gesammelt wurde das Geld für die Waren beim letztjährigen Ermstalmarathon.

 
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Nachtwanderer unterwegs. Nun marschieren sie wieder: Metzingens Nachtwanderer. Zehn Ehrenamtliche sind von April bis Oktober an Freitag- und Samstagabenden ab 21 unterwegs, um nach den Jugendlichen zu schauen, die in der Zeit bis Mitternacht sich an beliebten Plätzen in der Metzinger Innenstadt aufhalten. Die Nachwanderer wollen als Brückenbauer zwischen den Generationen wirken. In erster Linie wollen sie mit den Jugendlichen sprechen, hören, was Ihnen wichtig ist, welche Probleme sie haben. Und das alles ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Das Wichtigste sei, erstmal einen Kontakt herzustellen, Vertrauen aufzubauen, damit die Jugendlichen einem von ihren Sorgen erzählen. Und was den Nachtwanderern erzählt wird, ist vertraulich, erfahren weder Eltern noch andere.

 
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Hell und Dunkel. Oberidisch und unterirdisch kannte sich Erich Braun in Dettingen aus.

 
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Wohnungen im Neugreuth. Ein zweites wichtiges Thema in der Sitzung am 6. April ist der Bau von bezahlbaren Wohnungen in Mehrfamilienhäusern im Neugreuth. Hier steht eine Bürgerinformation an erster Stelle. Die unbebaute Fläche an der Neugreuthstraße zwischen Sportplatz und KBF-Kindergarten soll als kleines Wohngebiet entwickelt werden. Die Gebäude sollen drei oder vier Geschosse hoch sein. Dies orientiert sich an der vorhandenen Bebauung der Schulgebäude und Sporthallen. Das Gelände steigt nach Osten hin an. Der Sportplatz liegt deutlich höher und grenzt mit einer Böschung an das Baufeld an.

 
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Hirsch ist wieder da. Aufgehübscht mit jeder Menge Blattgold, glänzt er in der Sonne und thront wieder hoch oben auf einer Stele hinter dem alten Rathaus. Der renovierte Hirsch weist auf die Frühgeschichte dieses Gebäudes hin, das nämlich mal ein Gasthaus war. Etwa 1675 ist das Haus von Bäcker Johann Martin Kromer gebaut worden, nachdem im Dreijährigen Krieg das Rathaus und Gebäude daneben abgebrannt waren. Kromer richtete dort ein Wirtshaus ein und nannte es »Traube«. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts wurde ausgeschenkt.

 
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Offizielle Amtseinführung. Am Sonntag, 5. Februar, wurde Metzingens amtierender Oberbürgermeister, Ulrich Fiedler, mit 93,6 Prozent der Stimmen gewählt. Er bleibt somit für weitere acht Jahre im Amt. Gegen den 44 Jahre alten promovierten Juristen, der seit 2009 im Rathaus der 22 000 Einwohner zählenden Stadt im Kreis Reutlingen amtiert, hatte die einzige Gegenkandidatin Sabine Geiger (55) keine Chance. Sie kam nur auf 5,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 37 Prozent. Am kommenden Mittwoch, 29. März, wird Fiedler nun offiziell in sein Amt eingeführt. Rein kalendarisch wäre dann der Arbeitsbeginn am 1. April – aber bei einem wiedergewählten OB gilt: Es wird durchgearbeitet und nach der Wahl ist vor der Wahl. Die wäre dann im Jahr 2025.

 
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Müller für Schweizer. Einen Wechsel gab es jetzt im Dettinger Gemeinderat zu vermelden: Dieter Schweizer hat aus gesundheitlichen Gründen das Gremium verlassen, Paul Müller wurde als neues Mitglied vereidigt. Es ist ein neues Gesicht am Ratstisch: Paul Müller rückt für die Fraktion »Unabhängige Liste« in den Gemeinderat nach. Dieter Schweizer, seit Juli 2009 Mitglied des Dettinger Gremiums, verlässt auf eigenen Wunsch hin das Gremium. Auch die Ausschüsse wurden aufgrund des Wechsels neu besetzt - allerdings mit nur wenigen Veränderungen

 
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Ehrungen zuhauf. Im gut gefüllten Susanna-von-Zillenhart-Saal in Dettingen ehrte die Gemeinde ihren verdienten Sportler und Musiker. Referent des Abends war Referent Matthias Berg. Mit einer kleinen Reportage in Form eines Films stellte sich dieser kurz vor. 27 Medaillen - alles dabei von Gold über Silber bis Bronze - hatte er sich während seiner 14jährigen Sportlerkarriere bei den Paralympics erkämpft, dazu noch unzählige deutsche Meisterschaften gewonnen, gleichzeitig startend im Winter- und Sommer-Olympia-Team, studierend und musizierend. Eine bewundernswerte Leistung.

 
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Bücherei ist top. Nicht nur optisch hat die Dettinger Bücherei seit der Modernisierung im vorigen Jahr gewonnen.

 
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Eschen sterben. Der Kahlschlag geht auch in der Kurstadt Bad Urach weiter, denn die Auswirkungen des Eschentriebsterbens sind gravierend. Infolge eines Pilzbefalls, Ursache ist das »Falsche Weiße Stengelbecherchen«, sterben die Baumkronen langsam ab und die geschwächten Eschen werden so anfällig für andere Krankheitserreger. Langfristig führt dies meist zum Absterben der befallenen Bäume. Wirkungsvolle Mittel gegen den ursprünglich aus Ostasien eingeschleppten Pilz wurden bislang noch nicht gefunden.

 
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VHS Dettingen 2017. Die VHS Dettingen ist eine Außenstelle der VHS Reutlingen und der Reutlinger Ableger gedeiht prächtig. Im vorigen Jahr wurden 150 Informationsabende oder Kurse durchgeführt. Laut VHS-Chefin Anke Adametz-Leichtle nahm die Zahl der Kursteilnehmer 2016 um über 200 Personen zu, wie sie dem Gemeinderat berichtete. Negative ausgewirkt hat sich im abgelaufenen Jahr das große Unwetter mit Starkregen. Nach der Worten der VHS-Leiterin konnten zahlreiche Veranstaltungsräume nicht genutzt werden und das Herbstprogramm musste völlig neu organisiert werden. Das Programm 2017 steht unter dem des deutschen Dichterfürsten Johann Wolfgang Goethe:

 
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Schon wieder Holz. Das Thema Holz ist in Dettingen ein sensibles. Vor zwei Jahren eskalierte der Streit zwischen zwei Dettinger Holzmachern und der Gemeinde wegen der großen Holzstapel auf den Dettinger Wiesen. Am Ende konnte der Streit beigelegt werden. Nun geht es wieder um Holz und den so genannten Alpenbock, ein Käfer aus der Familie der Borkenkäfer. Es klingt wie eine Lappalie und ist doch für die betroffenen Holzbewirtschafter und auch die Gemeinde durchaus von Bedeutung: Nach dem 15. Juni eines Jahres soll künftig kein Brenn- oder Laubholz mehr aus dem Dettinger Wald abgefahren werden. So sieht es der Entwurf des Managementplans für das Gebiet »Uracher Talspinne« vor.

 
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Die erste Bürgerpflicht. Am kommenden Sonntag, 5. Februar, sind die Metzinger Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, für die nächsten acht Jahre den Bürgermeister ihrer Stadt zu wählen. Natürlich werden manche fragen, wozu das Ganze? Es gibt einen Amtsinhaber, der nach Meinung der meisten Bürger einen guten Job gemacht hat und für eine zweite Amtszeit kandidiert. Die Gegenkandidatin ist eher farblos, ein politisches Leichtgewicht und wohl ohne Chance. Also bleibe ich doch auf dem Sofa liegen oder genieße bei schönem Wetter den Winter auf der Schwäbischen Alb. Doch genau hier ist der Ansatzpunkt: Das Kerngeschäft der Demokratie, das Wahlrecht, entwickelt sich seit Jahrzehnten zum Ladenhüter. Muss das sein? Nein, wie ein Blick nach Dänemark zeigt.

 
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Schnelle Bad Uracher. Dass es immer wieder Menschen gibt, die der Meinung sind, Tempolimits sind nicht für sie, nur für die anderen gültig, kommt vor. Wenn der Messtrupp des Landkreises Reutlingen mit seinen Messbussen unterwegs tritt bei manch einem schnell Ernüchterung ein. So passiert kürzlich in der Elsachstraße. Ein Verkehrsteilnehmer war mit 72 Stundenkilometer in der 30er-Zone unterwegs. Die Folgen sind hart: