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Breuer folgt Fromhold. Das Rätselraten, wer wohl für das verdiente SPD-Mitglied Jürgen Fromhold in den Metzinger Gemeinderat nachrücken würde, ist gelöst. Nun steht fest, dass es sich um den 66 Jahre alten Michael Breuer handelt. Er nimmt nach der Sommerpause Fromholds Platz am Ratstisch ein. Breuer, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der gelernte Kaufmann ist bereits Ruhestand und engagiert sich privat in der Metzinger Tafel und im Kinderschutzbund im so genannten Organisationsteam.

 
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Flyer zum Weinerlebnisweg. Schon seit zwei Jahren gibt es die beiden Weinerlebniswege durch die Metzinger Weinberge. Und die Nachfrage nach Führungen ist durchaus da. Laut Jörg Waldner, Geschäftsführer der Genossenschaft, werden in der Zeit zwischen Frühling und Herbst drei Führungen pro Woche durchgeführt. Bislang fehlte jedoch eine Infobroschüre, in der die beiden Weinwanderwege eingezeichnet sind und die man Gästen oder Einheimischen zur Hand geben konnte.

 
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30 neue Parkplätze. Seit langem ist die Parkplatzsituation am Dettinger Friedhof ein Thema in der Bürgerschaft und im Gemeinderat gewesen. Zu wenig Stellplätze, zu weite Wege vor allem für ältere Bewohner. Nun kann zu aller Zufriedenheit Vollzug gemeldet werden. Die Tief- und Straßenbauarbeiten an den Parkplätzen am Friedhof in der Kirchhofgasse sind abgeschlossen. Kürzlich wurden die letzten Belagsarbeiten im neu hergestellten Gehweg entlang der Kirchhofgasse und in der Umfahrt der Parkanlage eingebaut. 

 
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Parkhaus mit Tiefgang. Der lockere Spruch, dass Metzingen bald mehr Parkplätze als Einwohner hat, erhält neue Nahrung. An der Eichbergstraße ist derzeit ein riesiges Loch zu bestaunen. 20 000 Kubikmeter Aushub wurden an dem ehemals oberirdischen Parkplatz entfernt. Sieben Meter geht es in die Tiefe. Auf fünf Etagen finden dann die Outlet-Kunden 677 Parkplätze. Bis zum Ende November soll das Parkhaus fertig sein. 

 
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Rückkehr früher. Eine gute Nachricht gab es kürzlich von der Metzinger Sieben-Keltern-Schule zu vermelden. Der schlimmste Teil der Schule – die Sanierung des Daches ist vollendet. Sehr viel früher als erwartet. Da kam bei den Mitgliedern des Gemeinderats, die sich die Schule am vergangenen Donnerstag anschauten, Freude auf. Ulrich Neubrander vom Bau- und Planungsamt in Metzingen begründete die Beschleunigung der Baumaßnahmen mit dem milden Winter.

 
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Zwei Kunstrasenplätze. »Betreten verboten« steht auf dem Schild, das die Fußballer im Metzinger Otto-Dipper-Stadion öfter vor die Nase gestellt bekommen haben, wenn der obere Rasenplatz mal wieder wegen Nässe nicht bespielbar war. Doch damit ist nun bald Schluss. Schließlich hat sich der Gemeinderat zum Ziel gesetzt einen witterungsunabhängig bespielbaren Platz für Spiel- und Trainingszwecke zu schaffen. 

 
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Zukunft der Stadthalle. Ob innen oder außen, die Stadthalle verströmt den Charme der siebziger Jahre. Und die »gute Stube Metzingens« leidet unter mangelnder Attraktivität.

 
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Fröhlich kocht. Nächstes Jahr feiert die ZDF-Show »Die Küchenschlacht« bereits zehnjähriges Jubiläum. In diesem Jahr steht eine Metzingerin am Herd. Die Show mit Anna Fröhlich wurde bereits aufgezeichnet und wird am Montag, 3. Juli, um 14.15 Uhr, ausgestrahlt. Das Prinzip der 45 Minuten dauernden Show ist simpel: 

 
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Zweite Haltestelle. Bislang hält die Ermstalbahn lediglich am Bahnhof in Neuhausen. Nun wird aller Voraussicht nach am Donnertagabend der Gemeinderat - auch auf Empfehlung des Ortschaftsrates - entscheiden, dass bei künftigen Planungen zum Ausbau der Ermstalbahn und/oder der Realisierung weiterer Module der Regional-Stadtbahn (nach Inbetriebnahme des Moduls 1) der Haltepunkt Wielandstraße auf der Ermstalbahn zwingend zu berücksichtigen ist und realisiert werden soll.

 
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Rich im Rat. Bei der Volksbank Ermstal-Alb sind einige personelle Wechsel vollzogen worden. Nach über 30 Jahren im Vorstand, davon zwölf als Vorstandsvorsitzender schied Bernd-Dieter Reusch aus. Und dies noch im 150. Jubiläumsjahr der Volksbank.

 
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Anwohnerfreundlich. Nicht die Frage, ob es Einwände gibt, das ehemalige G&V-Areal zu einem innerstädtischen Zentrum mit dem Neubau des Hugo-Boss-Outlets, Hotels, Tiefgarage und einem parkähnlichen Gelände umzugestalten wurde heiß diskutiert. 

 
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Große Anteilnahme. Die in Afghanistan getötete Theologin und Entwicklungshelferin Simone Beck wurde zu Wochenbeginn in ihrem Heimatort Dettingen beigesetzt. Rund 300 Menschen erwiesen ihr die letzte Ehre. Die 44-Jährige, die am 20. Mai in Kabul einem feigen Attentat zum Opfer fiel, arbeitete für die schwedische Hilfsorganisation »Operation Mercy«. Beck engagierte sich seit 2003 im Land am Hindukusch

 
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Ohmstraßen-Ärger. »Wutbürger« wollen sie sich nicht nennen lassen, die Anwohner in der Ohmstraße, die gegen die Bebauungspläne eines privaten Investors Sturm laufen, aber laut ging es zu vorige Woche als die FWV-Fraktion zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen hatte. 

 
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Boss erholt sich. Der im vorigen Jahr in die Krise geratene Modekonzern Hugo Boss ist gut in das neue Jahr gestartet. Dank des im Vorjahr eingeleiteten Sanierungskurses kletterte das Konzernergebnis im ersten Quartal um ein Fünftel auf 48 Millionen Euro, wie das Unternehmen kürzlich mitteilte. Hugo Boss verdiente mit 97,4 Millionen Euro vier Prozent (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) mehr als im Vorjahr. Hausgemachte Fehler wie eine zu exzessive Ladenexpansion sowie die allgemeine Krise im Textilhandel hatten Hugo Boss zuletzt Probleme bereitet.

 
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Ja wo laufen Sie denn! Der Wilhelm-Bendow-Klassiker von 1946 auf der Rennbahn ist sicherlich abgewandelt anwendbar auf den Bad Uracher Stadtlauf, der am 13. Mai stattfindet. »Zum 20. Mal messen sich Jung und Alt im sportlichen Wettstreit auf unterschiedlichen Laufstrecken«, so der Bürgermeister Elmar Rebmann in seinem Grußwort zu dem Event. Übrigens: Wer sich kurzfristig entscheidet mitzulaufen, kann es tun. Anmeldungen sind noch eine Stunde vor Startschuss im Rathaus möglich.  

 
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Spende für Tafelladen. Die Tafelläden erfüllen eine immer wichtigere Funktion in unserer heutigen Gesellschaft - klafft doch die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Viele Menschen können es sich gar nicht mehr leisten in normalen Geschäften einzukaufen, weil die Produkte zu teuer sind. Dies ist im Ermstal nicht anders. Angewiesen ist der Metzinger Tafelladen auf verschiedene Quellen: Es sind Supermärkte oder Discounter wie Kaufland, Lidl oder Aldi, örtliche Bäckereien, Landwirte, Wochenmärkte, aber auch institutionelle Spender wie die Kirchen und nicht zuletzt Privatpersonen. Letztere gewinnen immer mehr an Bedeutung, »denn wir erhalten ja schon seit einiger Zeit immer weniger Warenspenden, weil die Supermärkte immer knapper kalkulieren und ihre Waren rabattiert verkaufen«, so ein Vertreter des Metzinger Tafelladens. Da kam die Spende vom Lions Club Ermstal wie gerufen. Drei Paletten mit je 730 Kilogramm an Lebensmitteln wurden angeliefert. Gesammelt wurde das Geld für die Waren beim letztjährigen Ermstalmarathon.

 
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Nachtwanderer unterwegs. Nun marschieren sie wieder: Metzingens Nachtwanderer. Zehn Ehrenamtliche sind von April bis Oktober an Freitag- und Samstagabenden ab 21 unterwegs, um nach den Jugendlichen zu schauen, die in der Zeit bis Mitternacht sich an beliebten Plätzen in der Metzinger Innenstadt aufhalten. Die Nachwanderer wollen als Brückenbauer zwischen den Generationen wirken. In erster Linie wollen sie mit den Jugendlichen sprechen, hören, was Ihnen wichtig ist, welche Probleme sie haben. Und das alles ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Das Wichtigste sei, erstmal einen Kontakt herzustellen, Vertrauen aufzubauen, damit die Jugendlichen einem von ihren Sorgen erzählen. Und was den Nachtwanderern erzählt wird, ist vertraulich, erfahren weder Eltern noch andere.

 
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Hell und Dunkel. Oberidisch und unterirdisch kannte sich Erich Braun in Dettingen aus.

 
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Wohnungen im Neugreuth. Ein zweites wichtiges Thema in der Sitzung am 6. April ist der Bau von bezahlbaren Wohnungen in Mehrfamilienhäusern im Neugreuth. Hier steht eine Bürgerinformation an erster Stelle. Die unbebaute Fläche an der Neugreuthstraße zwischen Sportplatz und KBF-Kindergarten soll als kleines Wohngebiet entwickelt werden. Die Gebäude sollen drei oder vier Geschosse hoch sein. Dies orientiert sich an der vorhandenen Bebauung der Schulgebäude und Sporthallen. Das Gelände steigt nach Osten hin an. Der Sportplatz liegt deutlich höher und grenzt mit einer Böschung an das Baufeld an.

 
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Hirsch ist wieder da. Aufgehübscht mit jeder Menge Blattgold, glänzt er in der Sonne und thront wieder hoch oben auf einer Stele hinter dem alten Rathaus. Der renovierte Hirsch weist auf die Frühgeschichte dieses Gebäudes hin, das nämlich mal ein Gasthaus war. Etwa 1675 ist das Haus von Bäcker Johann Martin Kromer gebaut worden, nachdem im Dreijährigen Krieg das Rathaus und Gebäude daneben abgebrannt waren. Kromer richtete dort ein Wirtshaus ein und nannte es »Traube«. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts wurde ausgeschenkt.

 
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Offizielle Amtseinführung. Am Sonntag, 5. Februar, wurde Metzingens amtierender Oberbürgermeister, Ulrich Fiedler, mit 93,6 Prozent der Stimmen gewählt. Er bleibt somit für weitere acht Jahre im Amt. Gegen den 44 Jahre alten promovierten Juristen, der seit 2009 im Rathaus der 22 000 Einwohner zählenden Stadt im Kreis Reutlingen amtiert, hatte die einzige Gegenkandidatin Sabine Geiger (55) keine Chance. Sie kam nur auf 5,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 37 Prozent. Am kommenden Mittwoch, 29. März, wird Fiedler nun offiziell in sein Amt eingeführt. Rein kalendarisch wäre dann der Arbeitsbeginn am 1. April – aber bei einem wiedergewählten OB gilt: Es wird durchgearbeitet und nach der Wahl ist vor der Wahl. Die wäre dann im Jahr 2025.