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Neuer Haushalt. Frohe Kunde gab es aus dem Dettinger Gemeinderat. Die Gewerbesteuereinnahmen in der Ermsgemeinde liegen um stolze 34 Prozent über den Prognosen für das Jahr 2017. Die bedeutet im Klartext, dass anstelle der erwarteten 9,25 Millionen Euro Kämmerer Karl Reusch rund 12,4 Millionen Euro Abgaben der Dettinger Unternehmen in seiner Kasse verbuchen kann. So nahm es kein Wunder, dass sich die Sprecher der drei Gemeinderatsfraktionen in der jüngsten Sitzung über solche Rekordmarken freuten. Und so wurde der Haushaltsplan 2018 mit einem ordentlichen Ergebnis in Höhe von rund 228 000 Euro verabschiedet.

 
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Streik bei Sauter. Seit Wochen schwelt es bei Feinmechanik Sauter in Metzingen. Grund war im letzten Jahr die Aufkündigung der Tarifbindung bei Sauter durch den neuen, seit 1. Januar 2018, allein verantwortlichen Geschäftsführer Michael F. Rudloff. Nachdem sich die Unternehmensleitung in den ersten Wochen nicht gesprächsbereit gezeigt hatte, wurde das Unternehmen bestreikt. Mittlerweile gab es Gespräche.  Möglicherweise könnte es ein Ergebnis am 12. Februar geben.

 
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Tod auf Hochzeit. Beschaulich geht es in der Regel in Riederich zu. Umso schrecklicher war der grausame Tod eines Hochzeitsgasts durch einen Messerstich vergangenen Sommer in der Gutenberghalle. Seit vergangener Woche wird gegen den mutmaßlichen Täter, einen 35 Jahre alten Mazedonier, vor dem Landgericht Tübingen verhandelt. Er selbst wollte am ersten Verhandlungstag keine Aussage machen, deshalb war Richter Ulrich Polachowski zunächst auf die Aussagen der Polizisten angewiesen, die am Tatabend die Aussagen der Beteiligten aufgenommen hatten. Bei der Feier am Juli 2017 soll der damals 35 Jahre alte Mann mit einem 30-jährigen Bekannten in Streit geraten sein und ihm plötzlich ein Messer in den Oberkörper gestochen haben, wie das Gericht mitteilte.

 
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Miller statt Tereba. Die Dettinger Bürger haben am Sonntag, 4. März, eine zweite Kandidatin für das Amt des Bürgermeisters auf dem Wahlzettel stehen. Friedhild Miller hat ihren Hut in den Ring geworfen. Allerdings ist die 48-jährige Sindelfingerin in Sachen Bürgermeisteramt großflächig unterwegs. Sie kandidiert am 4. Februar in Frickenhausen, gleichzeitig an diesem Tag in Erkenbrechtsweiler und Ende Februar in Denkendorf. Laut Frau Miller selbst, sind es etwa 50 Gemeinden, in denen sie sich derzeit bewirbt. Sie ist damit eine Art weiblicher Werner Tereba.

 
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Heim mit dem Taxi. Eine lobenswerte Einrichtung ist in der Kurstadt gestartet worden. Der Bad Uracher Stadtbus verkehrt abends in der Regel nur bis etwa 19 Uhr. Aber auch danach haben die Menschen in der Bäderstadt die Möglichkeit, »öffentlich« mobil zu sein. Als Ergänzung des Stadtbusverkehrs (Linie 108) wird seit neuestem ein sogenanntes Ruf-Taxi angeboten. Voraussetzung ist, dass der Fahrgast eine Stunde vor Fahrtbeginn bei MiniCar Bad Urach (Telefonnummer 07125-407240) sich meldet und das Ruf-Taxi fährt dann zu den im Fahrplan veröffentlichten Abfahrtszeiten.

 
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Haushalt in Vorberatung. Noch im alten Jahr stand die erste Vorberatung des Haushaltsplanentwurfs 2018 auf der Agenda der Gemeinderatssitzung. Schließlich gibt es einiges Neues: Statt wie bisher aus Verwaltungs- und Vermögenshaushalt setzt sich der Dettinger Haushalt ab dem neuen Jahr aus einem Ergebnis- und einem Finanzhaushalt zusammen. Und nicht nur die Namen der zwei wesentlichen Bestandteile des Zahlenwerks haben sich verändert, auch inhaltlich wurde von der bisherigen »Kameralistik« als Buchungssystem auf das Neue Kommunale Haushalts- und Rechnungswesen umgestellt.

 
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Neue Plätze, neue Namen. Metzingen hat als Outlet-City mit Dutzenden Modefirmen, die ihre Produkte verkaufen nicht nur eine textile Gegenwart und Zukunft, sondern als Produktionsstandort auch eine solche Vergangenheit. Davon zeugen unter anderem die Firma Gaenslen & Völter, auf deren ehemaligen Firmenareal Metzingens neue Mitte entsteht. Seinen Hauptverkaufsstandort wird dort der zweite Textilriese haben, die Hugo Boss AG. Beide Unternehmen erfahren nun eine besondere Würdigung.

 
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Neues Feuerwehrfahrzeug. Wenn die Feuerwehr ein neues Fahrzeug benötigt, sind Schnäppchenkäufe und Sonderrabatte wie beim Privatmann, der ein Auto kauft, keine Option und so muss der Steuerzahler tief in die Tasche greifen. Um genau zu sein kostet das Hilfeleistungslöschfahrzeug stolze 385 000 Euro. Dieses Fahrzeug ist ein Allrounder und wird sowohl für die Brandbekämpfung, als auch für die Technische Hilfeleistung eingesetzt.

 
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Galgenfrist für Schlachthof. Eigentlich sollte im Lauf des zweiten Halbjahrs 2017 über das Schicksal des Metzinger Schlachthofs entschieden werden, aber nun hat er nochmals eine Galgenfrist erhalten. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll bis 30. Juni 2018 entschieden werden, ob dieser weiter bestehen bleiben wird. Der Schlachthof ist ein Stück Metzinger Geschichte. Betrieben wird er seit 1848, seit 1883 ist sein Standort am Ermskanal in der Sannentalstraße.

 
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Pollerbau. Monatelang wurde heftig diskutiert, ob künftig über ihren Marktplatz gefahren werden darf oder ob zwei Poller die Durchfahrt verhindern sollen und der Marktplatz zur verkehrsberuhigten Zone wird. Selbst eine Unterschriftenliste, die das Ehepaar Mira und Joachim Kaczmarek mit Gegenstimmen einsammelte, half nichts: 1 200 Stimmen gaben die Bad Uracher ab, 766 davon waren gültig. Dies allein zeigte, wie sehr das Thema die Bürger beschäftigte. Doch die Mehrheit im Gemeinderat votierte für die Verkehrsberuhigung. Nur zehn von 27 Ratsmitgliedern waren gegen die Einführung der Poller. Bemerkenswert war das Votum von Bürgermeister Elmar Rebmann, der gegen den Vorschlag seiner Verwaltung stimmte. Von den drei geplanten Standorten für die Poller bleibt nur einer übrig, der an der Volksbank die Ausfahrt in die Neue Straße verhindert.

 
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Barth kandidiert. Dettingens Hauptamtsleiter Ralf Barth, will den nächsten Schritt auf der Karriereleiter machen. Der 29-Jährige kandidiert in Denkendorf, Kreis Esslingen, für die Wahl des Bürgermeisters. Bislang ist er der einzige Kandidat, der seinen Hut in den Ring geworfen hat. Der Verwaltungsfachmann strebt die Nachfolge von Amtsinhaber Peter Jahn an, der aus Altersgründen nicht mehr bei der nächsten Bürgermeisterwahl am 25. Februar antritt. Seit drei Jahren ist Ralf Barth in Dettingen tätig, hat in der Emsgemeinde das Hauptamt zu verantworten. In der rund 9600 Einwohner zählenden Gemeinde leitet er die Sachgebiete Personal, Organisation und EDV, öffentliche Ordnung, Jugend und Soziales sowie Kultur und Wirtschaftsförderung.

 
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Der Saft des Lebens. Blut gehört zu den wertvollsten Dingen, die ein Mensch geben kann. Bis heute ist es nicht gelungen, künstliches Blut herzustellen, um Leben zu retten. Sieben regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes sind verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland mit Blutpräparaten - rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Deshalb sind Blutspender echte Lebensretter und ihnen gebührt Dank.

 
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Wiedergewählt. Wenn man von einem mit Jahrgang 1969 sagen kann, dass er als Bürgermeister schon ein alter Hase ist, dann schwingt darin schon eine Menge Lob mit. Die Rede ist von Bernd Welser, Schultes in Bempflingen, der sich am Sonntag für eine zweite Amtszeit zur Wahl stellte. Als einziger Kandidat in der 3400 Einwohner zählenden Gemeinde Erms- abwärts war das Ganze ein Heimspiel. 97,58 Prozent stimmten für Welser. Was ihn jedoch am meisten freute war die Wahlbeteiligung.

 
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Rudolf Beutler tot. Wer ihn einmal live in einer Gemeinderatssitzung erleben durfte, weiß was für ein politisches Urgestein Dettingens Bürgermeister Rudolf Beutler war. Nun ist er 79-jährig nach langer Krankheit gestorben. Und wenn Dettingen heute so gerne als moderne Gemeinde bezeichnet wird, dann ist dies nicht zuletzt sein Verdienst. Er hat über 35 Jahre die Geschicke Dettingens geprägt. 2002 – ein Jahr vor dem offiziellen Ende seiner Amtsperiode – zog er sich aus gesundheitlichen Gründen zurück.

 
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Abwasser marsch. Was für einen Zweck haben die dicken oberirdischen geführten Rohre, die derzeit an Metzingens Peripherie zu sehen sind. Das Rätsel lässt sich relativ einfach lösen. Sie sollen im neuen Jahr für eine Übergangszeit das Abwasser aus sechs Kommunen aufnehmen, denn der so genannte Hauptsammler, der sonst das Schmutzwasser transportiert, hat verschiedene Lecks und muss dringend saniert werden. Die Reparaturen werden von der Verbandskläranlage bis zum Metzinger Freibad durchgeführt.

 
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Herlis ist da und rar. Es ist ein Rotweincuvée aus Spätburgunder, Lemberger und Cabernet-Mitos. Ihn verkauft seit kurzem die Vinothek auf dem Kelternplatz. Den Metzinger Stadtwein, benannt nach dem Gewann in dem er angebaut wird, gibt es nun im zweiten Jahr. Klar, dass Oberbürgermeister Ulrich Fiedler nicht fehlte, als der erste Tropfen des neuen Roten verkostet wurde. Seiner Meinung nach ist es ein leckerer Wein, fruchtig im Geschmack, der zu jeder Gelegenheit getrunken werden kan

 
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Zertifiziertes Dettingen. Die Spannung steigt: In wenigen Tagen, genau genommen am Dienstag, 17. Oktober, kommt eine Jury in die Ermsgemeinde, um sich von den gesunden Strukturen dort zu überzeugen. Geht alles gut, wird der Gemeinde noch im Dezember das Label »Gesunde Gemeinde« verliehen. Damit endet zunächst der zweieinhalbjährige Zertifizierungs-prozess, der im nächsten Jahr mit der Rezerti-fizierung weitergehen soll. »Wir sind fast durch«, freute sich Hauptamtsleiter Ralf Barth über den´aktuellen Stand in Sachen »Gesunde Gemeinde«.

 
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Kein Notariat mehr. In diesem Jahr, genauer zum 31. Dezember 2017, schlägt das letzte Stündlein der so genannten Amtsnotare. Dies sind Notare, die in einem Beamtenverhältnis stehen, also nicht - wie sonst in Deutschland und den meisten anderen Staaten, die das lateinische Notariat kennen, üblich - Freiberufler sind. Die Amtsnotare im Ländle beurkundeten beispielsweise Rechtsgeschäfte wie einen Grundstückkauf, einen Ehevertrag oder eine Schenkung. Auch Aufgaben des Nachlass- und Grundbuchrichters waren ihm übertragen. Dies gilt auch für Dettingen. Die Auflösungserscheinungen beginnen allerdings schon jetzt. Mit der Neuordnung des Grundbuchwesens in Baden-Württemberg wurde auch das Dettinger Notariat aufgehoben. Ab Ende September sind dann bis zum 10. Oktober kurzzeitig keine Grundbucheintragungen möglich.

 
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Buchfink scheidet aus. Gestern hatte Herbert Buchfink offiziell seinen letzten Arbeitstag. Er war die letzten 27 Jahre bei der Stadt Metzingen beschäftigt. In dieser Zeit hat Buchfink drei Oberbürgermeister als Chefs gehabt, angefangen bei Gotthard Herzig über Dieter Hauswirth bis jetzt zu Ulrich Fiedler.

 
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40 Jahre Seniorentreff. In einer Zeit, in der die Alterspyramide längst gekippt ist, zeigt sich, wie vorausschauend in Bad Urach gehandelt wird. Denn das Jubiläum, das dort gefeiert wurde, ist nicht alltäglich. Seinen Sitz hat er im alten Oberamt in der Kurstadt. Seit 1977 finden die Besucher dort Gelegenheit, untereinander ins Gespräch zu kommen, sich an frühere Zeiten zu erinnern, zu spielen, zu singen aber auch zu feiern. Aus diesem Anlass wurde vorige Woche ein Fest gefeiert. Bürgermeister Elmar Rebmann betonte in seiner Laudatio auf 40 Jahre Seniorentreff, dass dies ein Angebot sei, das an allen fünf Nachmittagen der Woche geöffnet habe. »Ich kenne keine Stadt, in der es so etwas gibt«, zeigte er sich beeindruckt.

 
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Salonkreuzung gesperrt. Die Neuhäuser sind wahrlich nicht zu beneiden: Nach monatelanger Sperrung der Salonkreuzung im vorigen Jahr wegen der Sanierung der Ermsbrücke und der kompletten Umgestaltung rund um die Insel, musste in den diesjährigen Sommerferien Neuhausens Ortsmitte einige Wochen die volle Verkehrslast tragen, weil die neue B 28 nach wenigen Jahren schon eine neue Fahrbahndecke erhielt. Kaum ist wieder Ruhe eingekehrt, geht es in dem Metzinger Stadtteil weiter.