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Herlis ist da und rar. Es ist ein Rotweincuvée aus Spätburgunder, Lemberger und Cabernet-Mitos. Ihn verkauft seit kurzem die Vinothek auf dem Kelternplatz. Den Metzinger Stadtwein, benannt nach dem Gewann in dem er angebaut wird, gibt es nun im zweiten Jahr. Klar, dass Oberbürgermeister Ulrich Fiedler nicht fehlte, als der erste Tropfen des neuen Roten verkostet wurde. Seiner Meinung nach ist es ein leckerer Wein, fruchtig im Geschmack, der zu jeder Gelegenheit getrunken werden kan

 
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Zertifiziertes Dettingen. Die Spannung steigt: In wenigen Tagen, genau genommen am Dienstag, 17. Oktober, kommt eine Jury in die Ermsgemeinde, um sich von den gesunden Strukturen dort zu überzeugen. Geht alles gut, wird der Gemeinde noch im Dezember das Label »Gesunde Gemeinde« verliehen. Damit endet zunächst der zweieinhalbjährige Zertifizierungs-prozess, der im nächsten Jahr mit der Rezerti-fizierung weitergehen soll. »Wir sind fast durch«, freute sich Hauptamtsleiter Ralf Barth über den´aktuellen Stand in Sachen »Gesunde Gemeinde«.

 
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Kein Notariat mehr. In diesem Jahr, genauer zum 31. Dezember 2017, schlägt das letzte Stündlein der so genannten Amtsnotare. Dies sind Notare, die in einem Beamtenverhältnis stehen, also nicht - wie sonst in Deutschland und den meisten anderen Staaten, die das lateinische Notariat kennen, üblich - Freiberufler sind. Die Amtsnotare im Ländle beurkundeten beispielsweise Rechtsgeschäfte wie einen Grundstückkauf, einen Ehevertrag oder eine Schenkung. Auch Aufgaben des Nachlass- und Grundbuchrichters waren ihm übertragen. Dies gilt auch für Dettingen. Die Auflösungserscheinungen beginnen allerdings schon jetzt. Mit der Neuordnung des Grundbuchwesens in Baden-Württemberg wurde auch das Dettinger Notariat aufgehoben. Ab Ende September sind dann bis zum 10. Oktober kurzzeitig keine Grundbucheintragungen möglich.

 
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Buchfink scheidet aus. Gestern hatte Herbert Buchfink offiziell seinen letzten Arbeitstag. Er war die letzten 27 Jahre bei der Stadt Metzingen beschäftigt. In dieser Zeit hat Buchfink drei Oberbürgermeister als Chefs gehabt, angefangen bei Gotthard Herzig über Dieter Hauswirth bis jetzt zu Ulrich Fiedler.

 
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40 Jahre Seniorentreff. In einer Zeit, in der die Alterspyramide längst gekippt ist, zeigt sich, wie vorausschauend in Bad Urach gehandelt wird. Denn das Jubiläum, das dort gefeiert wurde, ist nicht alltäglich. Seinen Sitz hat er im alten Oberamt in der Kurstadt. Seit 1977 finden die Besucher dort Gelegenheit, untereinander ins Gespräch zu kommen, sich an frühere Zeiten zu erinnern, zu spielen, zu singen aber auch zu feiern. Aus diesem Anlass wurde vorige Woche ein Fest gefeiert. Bürgermeister Elmar Rebmann betonte in seiner Laudatio auf 40 Jahre Seniorentreff, dass dies ein Angebot sei, das an allen fünf Nachmittagen der Woche geöffnet habe. »Ich kenne keine Stadt, in der es so etwas gibt«, zeigte er sich beeindruckt.

 
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Salonkreuzung gesperrt. Die Neuhäuser sind wahrlich nicht zu beneiden: Nach monatelanger Sperrung der Salonkreuzung im vorigen Jahr wegen der Sanierung der Ermsbrücke und der kompletten Umgestaltung rund um die Insel, musste in den diesjährigen Sommerferien Neuhausens Ortsmitte einige Wochen die volle Verkehrslast tragen, weil die neue B 28 nach wenigen Jahren schon eine neue Fahrbahndecke erhielt. Kaum ist wieder Ruhe eingekehrt, geht es in dem Metzinger Stadtteil weiter.

 
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Entwarnung beim Stadtlauf. Der 31. August war das ultimative Datum für die Fortsetzung des Bad Uracher Stadtlaufs. Den Hilferuf setzten die verantwortlichen Ehrenamtlichen für den jährlichen Stadtlauf ab: Allen voran Barbara Ernst, Wettkampfleiterin. Bislang haben sechs Frauen und ein Mann die Breitensportveranstaltung gestemmt. Doch die Größe des Events, der Umfang der zu bewältigenden Aufgaben lasten auf dem kleinen Team. In der heißen Phase kurz vor und am Tag selbst, darf niemand ausfallen. 

 
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Tag des offenen Denkmals. Am Sonntag, 10. September, steht wieder der »Tag des offenen Denkmals« auf dem Programm. Es ist eine Art Denkmalschutz live, was hier gefeiert wird. Seinen Ursprung hat dieser Tag in Frankreich. Erstmals 1984 veranstaltet, war die Aktion dort auf Anhieb ein großer Erfolg, der rasch auch andere europäische Länder mitriss. Seit den neunziger Jahren wird der Tag auch in Deutschland begangen. Im Ermstal ist die Liste der Denkmäler, die es zu besichtigen gibt, lang.

 
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Hagelfliegerbilanz: Der Hagelflieger für den Landkreis Reutlingen war dieses Jahr vom 15. Juni bis 6. August im Einsatz. Dank der großen Unterstützung der Mitglieder und Spender wurden sieben Wochen der Kosten abgedeckt. Insgesamt absolvierte der Flieger vier Einsätze und stand an 18 Tagen am Flughafen in Bereitschaft. Laut Gabriele Gaiser, der Vorsitzenden des Vereins zur Hagelabwehr, sei die Reaktion der Bürgerinnen und Bürger äußerst positiv.

 
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Breuer folgt Fromhold. Das Rätselraten, wer wohl für das verdiente SPD-Mitglied Jürgen Fromhold in den Metzinger Gemeinderat nachrücken würde, ist gelöst. Nun steht fest, dass es sich um den 66 Jahre alten Michael Breuer handelt. Er nimmt nach der Sommerpause Fromholds Platz am Ratstisch ein. Breuer, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der gelernte Kaufmann ist bereits Ruhestand und engagiert sich privat in der Metzinger Tafel und im Kinderschutzbund im so genannten Organisationsteam.

 
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Flyer zum Weinerlebnisweg. Schon seit zwei Jahren gibt es die beiden Weinerlebniswege durch die Metzinger Weinberge. Und die Nachfrage nach Führungen ist durchaus da. Laut Jörg Waldner, Geschäftsführer der Genossenschaft, werden in der Zeit zwischen Frühling und Herbst drei Führungen pro Woche durchgeführt. Bislang fehlte jedoch eine Infobroschüre, in der die beiden Weinwanderwege eingezeichnet sind und die man Gästen oder Einheimischen zur Hand geben konnte.

 
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30 neue Parkplätze. Seit langem ist die Parkplatzsituation am Dettinger Friedhof ein Thema in der Bürgerschaft und im Gemeinderat gewesen. Zu wenig Stellplätze, zu weite Wege vor allem für ältere Bewohner. Nun kann zu aller Zufriedenheit Vollzug gemeldet werden. Die Tief- und Straßenbauarbeiten an den Parkplätzen am Friedhof in der Kirchhofgasse sind abgeschlossen. Kürzlich wurden die letzten Belagsarbeiten im neu hergestellten Gehweg entlang der Kirchhofgasse und in der Umfahrt der Parkanlage eingebaut. 

 
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Parkhaus mit Tiefgang. Der lockere Spruch, dass Metzingen bald mehr Parkplätze als Einwohner hat, erhält neue Nahrung. An der Eichbergstraße ist derzeit ein riesiges Loch zu bestaunen. 20 000 Kubikmeter Aushub wurden an dem ehemals oberirdischen Parkplatz entfernt. Sieben Meter geht es in die Tiefe. Auf fünf Etagen finden dann die Outlet-Kunden 677 Parkplätze. Bis zum Ende November soll das Parkhaus fertig sein. 

 
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Rückkehr früher. Eine gute Nachricht gab es kürzlich von der Metzinger Sieben-Keltern-Schule zu vermelden. Der schlimmste Teil der Schule – die Sanierung des Daches ist vollendet. Sehr viel früher als erwartet. Da kam bei den Mitgliedern des Gemeinderats, die sich die Schule am vergangenen Donnerstag anschauten, Freude auf. Ulrich Neubrander vom Bau- und Planungsamt in Metzingen begründete die Beschleunigung der Baumaßnahmen mit dem milden Winter.

 
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Zwei Kunstrasenplätze. »Betreten verboten« steht auf dem Schild, das die Fußballer im Metzinger Otto-Dipper-Stadion öfter vor die Nase gestellt bekommen haben, wenn der obere Rasenplatz mal wieder wegen Nässe nicht bespielbar war. Doch damit ist nun bald Schluss. Schließlich hat sich der Gemeinderat zum Ziel gesetzt einen witterungsunabhängig bespielbaren Platz für Spiel- und Trainingszwecke zu schaffen. 

 
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Zukunft der Stadthalle. Ob innen oder außen, die Stadthalle verströmt den Charme der siebziger Jahre. Und die »gute Stube Metzingens« leidet unter mangelnder Attraktivität.

 
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Fröhlich kocht. Nächstes Jahr feiert die ZDF-Show »Die Küchenschlacht« bereits zehnjähriges Jubiläum. In diesem Jahr steht eine Metzingerin am Herd. Die Show mit Anna Fröhlich wurde bereits aufgezeichnet und wird am Montag, 3. Juli, um 14.15 Uhr, ausgestrahlt. Das Prinzip der 45 Minuten dauernden Show ist simpel: 

 
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Zweite Haltestelle. Bislang hält die Ermstalbahn lediglich am Bahnhof in Neuhausen. Nun wird aller Voraussicht nach am Donnertagabend der Gemeinderat - auch auf Empfehlung des Ortschaftsrates - entscheiden, dass bei künftigen Planungen zum Ausbau der Ermstalbahn und/oder der Realisierung weiterer Module der Regional-Stadtbahn (nach Inbetriebnahme des Moduls 1) der Haltepunkt Wielandstraße auf der Ermstalbahn zwingend zu berücksichtigen ist und realisiert werden soll.

 
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Rich im Rat. Bei der Volksbank Ermstal-Alb sind einige personelle Wechsel vollzogen worden. Nach über 30 Jahren im Vorstand, davon zwölf als Vorstandsvorsitzender schied Bernd-Dieter Reusch aus. Und dies noch im 150. Jubiläumsjahr der Volksbank.

 
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Anwohnerfreundlich. Nicht die Frage, ob es Einwände gibt, das ehemalige G&V-Areal zu einem innerstädtischen Zentrum mit dem Neubau des Hugo-Boss-Outlets, Hotels, Tiefgarage und einem parkähnlichen Gelände umzugestalten wurde heiß diskutiert. 

 
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Große Anteilnahme. Die in Afghanistan getötete Theologin und Entwicklungshelferin Simone Beck wurde zu Wochenbeginn in ihrem Heimatort Dettingen beigesetzt. Rund 300 Menschen erwiesen ihr die letzte Ehre. Die 44-Jährige, die am 20. Mai in Kabul einem feigen Attentat zum Opfer fiel, arbeitete für die schwedische Hilfsorganisation »Operation Mercy«. Beck engagierte sich seit 2003 im Land am Hindukusch